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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast war ein wenig überrascht, dass ihn der sonst bisher eher stille Emiras von der Seite ansprach. Vielleicht hatte er ihm mittlerweile verziehen und war nun besser auf den Zauberer zu sprechen? Wobei sich Ardagast nach der Ablehnung der Freigabe eigentlich nicht vorstellen konnte. Er entschied sich nicht weiter darüber nachzudenken, sondern stattdessen dem Menschen zu antworten. Er schnaube ein wenig ratlos. ''Tja, also sie erwähnte irgendwelche riesigen, rosa Blüten. Ich weiß nicht direkt, welche sie meint, aber sie scheinen ja nicht zu übersehen zu sein. Von der Herberge, von der sie spricht, habe ich auch noch nie gehört. Ich schätze, wir werden uns überraschen lassen müssen!''

Elrohir zuckte mit den Schultern und sah ein wenig ratlos zu Galathil. ''Wie gesagt, Herr Tuk, er war plötzlich einfach nicht mehr da und in der Flammenhölle heute Nacht konnten wir keine Spuren mehr finden. Am nächsten Morgen war alles so verbrannt und kaputt, dass keine Spuren mehr zu erkennen waren'', erklärte der Elb. ''Am besten wir gehen dorthin zurück und schauen, ob wir irgendwelche Spuren in der weiteren Umgebung finden, die weg von dort führen. Das Problem ist, das kann in jede Richtung sein und wir sind nicht viele. Wir müssten also Glück haben'', sagte der Elb schulterzuckend und blickte zu Ilumiel. ''Ich denke, wir hätten die Hilfe der anderen Gruppe durchaus gebrauchen können. Je mehr, desto besser'', fügte er hinzu. Elrohir sah ernst in die ''Ferne'' im Wald, welche nicht so fern war. ''Ich kann Dingolfing nicht mehr in der Ferne sehen. Und heute Morgen ist eine rote Sonne aufgegangen. Das kann nur Unheil bedeuten!''



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

R.I.P. Ian Holm
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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Sváfnir schaute den Elben irritiert an. Eine rote Sonne sollte Unheil bedeuten?
"Ein roter Sonnenaufgang ist doch etwas wunderschönes. Eine Erinnerung an rotglühendes Metall in Mahals Esse, der Moment, in dem aus einem kalten Eisen langsam etwas formbares wird. Aber das versteht ihr Spitzohren natürlich nicht. An Tagen, die mit einer roten Sonne beginnen, kann man etwas verändern, hat mein Großvater immer gesagt."
Er schulterte seinen Hammer und blickte auffordernd in die Runde.
"Auf zum Wald, wir haben schließlich nicht den ganzen Tag Zeit!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Galathil blickte genervt zu Ilumiel. ''Was genau macht eigentlich dieser Zwerg hier und warum brauchen wir den?'', fragte er sie. ''Der findet sich im Wald mi seinen Wurstfingern und Klumpfüßen sowieso nicht zurecht und stolpert über jede Wurzel!'', sagte er mit einem abfälligen Grinsen in Svafnirs Richtung.



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P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

R.I.P. Ian Holm
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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Ilumiel's Gesicht blieb gewohnt freundlich, innerlich jedoch lachte sie sich kaputt.
"Er... nun, er... er begleitet den Hobbit! Und der hilft uns, weil... weil er.... weil wir irgendwie dieses Feuer dort hinten verschuldet haben. Also los. Gehen wir zurück dorthin, wo Dingolfing verschwunden ist. Womöglich hilft uns die Plumpheit und Lautstärke des Zwerges ja. Wenn Dingolfing ihn hört, wird er neugierig hervorkommen. Das wissen wir wohl alle."

Mit einem weiteren Lächeln schritt Ilumiel weit aus und bedeutete den anderen, ihr zu folgen.

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Ilumiel
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Pado folgte den Elben lautlos durchs Unterholz, was man von Svafnir nicht komplett behaupten konnte. Doch der Hobbit fand, für einen Zwerg war Svafnir erstaunlich leichtfüßig. Es dauerte nicht lange und sie erreichten eine Gegend, die eindeutig unter dem Feuer gelitten hatte. Schwarz verkokelte Baumstämme ragten aus der Asche am Boden hervor, die unter den nackten Füßen des Hobbits noch etwas warm zu sein schien. Alle musterten diese Zerstörung einen Moment lang betroffen.
Pado berührte vorsichtig einen Baumstamm. Die Rinde war schwarz und die äußerste Schicht zerbröselte leicht unter seinen Fingern. Doch es schien ihm, als sei unter der Rinde Leben zu spüren. Das erleichterte sein Gewissen etwas. Wenn er auch kein Elb war, hatte er genug Zeit mit Elben verbracht, dass ihn dieser Schaden im Wald nicht unberührt ließ.
Gerade wollte er weitergehen, da fiel ihm ein hellbrauner Stofffetzen auf, der an einem dornigen Busch einige Schritt weit links von ihm hing. „Ilumiel!“ er winkte die Elbin herbei, „schau mal dort! Könnte das von eurem Freund stammen?“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Ilumiel

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sofort ging Ilumiel zu Pado hinüber und nahm ihm den Fetzen aus der Hand. Er war braun, aber mit einem silbrigen Glanz, und fühlte sich an den unverbrannten Stellen samtig und weich an.
"Das ist sicher von ihm." nickte Ilumiel. "Du hast wahrlich gute Augen!"
Dann wendete die Elbin sich an die beiden anderen Elben. "War es hier, wo ihr ihn verloren habt?"
Schon während sie auf eine Antwort wartete, suchte sie den Boden nach Spuren ab.
"Hier... hier ist er entlang gegangen. Aber..." Erschrocken sah Ilumiel auf. "Da sind noch andere Spuren." Sie deutete auf tiefere Eindrücke im Boden. "Schwere Spuren. Wie... Ich weiß nicht. Jedenfalls stammen sie nicht von Elben!"

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Ilumiel

Geändert durch Ilumiel (28.04.2020 21:13)

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Ilumiel]

Pado blickte von den Spuren zu Svafnirs Stiefeln: „Zwergenstiefel waren es auf jeden Fall nicht! Die wären breiter!“ Er folgte den Spuren weiter: „Hier scheinen seine Spuren aufzuhören und nur noch die anderen, dafür tieferen weiterzugehen!“ Er sah Ilumiel an: „Das würde für mich darauf hindeuten, dass er auf jeden Fall am Leben ist. Denn wer sollte ihn tot mit sich rumschleppen?“ Er sah sich um und musterte die Spuren weiter: „Was meinst du wieviele es insgesamt waren? Mehr als einer, denke ich! Und es ist noch nicht super lange her! Wir sollten wirklich vorsichtig sein!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Svafnir nickte zustimmend, als Pado die Fußabdrücke verglich. Insgeheim war er beeindruckt. Der Hobbit schien ein guter Fährtenleser zu sein. Definitiv besser als er selber, musste Svafnir zugeben.
"Mehr als einer, das denke ich auch. Aber wer könnte Interesse an... an Dingeling haben? Der Beschreibung nach zu urteilen kann er ja kein besonders wichtiger Vertreter sein." Er zuckte die Schultern. "Das warum kann mir ja auch egal sein, Hauptsache wir finden ihn."
Vorsichtig machte sich die Gruppe auf, die Spuren weiter zu verfolgen. Angestrengt versuchte Svafnir Geräusche in der Umgebung zu hören. Bei jedem Rascheln festigte sich der Griff um sein Schwert, der Hammer hing schwer an seinem Rücken. Sie waren noch nicht weit gekommen, als sie plötzlich Laute hörten. Noch recht weit weg und komplett undeutlich Svafnir hätte nicht einmal sagen können, ob es eine Sprache war. Aber es kam ziemlich sicher nicht von einem Tier.
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Aryamiril

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Die alte Waldstraße wollte gefühlt nicht enden. Links und rechts ragten die Bäume in die Höhe, deren dichte Baumkronen kaum einen Sonnenstrahl auf den Waldboden fallen ließen. Angespannt behielt Emiras seine Umgebung im Auge, während sich die Gemeinschaft auf dem Weg zu dieser mysteriösen Herberge befand. Den Waldläufer verunsicherte die Antwort des Zauberers sichtlich. Er dachte, dass Thorondil bereits jeden Winkel Mittelerdes gesehen hatte und ihm Auskunft über diese Herberge geben könnte. Doch noch mehr verunsicherte ihn dieser Wald. Ob sie noch einmal von Spinnen oder anderen Kreaturen überrascht werden würden? Emiras konnte nicht aufhören daran zu denken. Sie trieben ihre Pferde weiter voran und durchquerten schließlich den Düsterwald. Zwischen den letzten beiden Bäumen war eine Art Tor. Zwei dicke Backsteinsäulen hielten ein geöffnetes Gittertor, durch welches die Gefährten hindurchritten. Endlich konnte Emiras wieder den Himmel sehen und den frischen Frühlingswind spüren. Er schloss seine Augen und atmete einmal tief durch, ehe er sich darauf konzentrierte, diese rosa Blüten zu finden.

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people are making apocalypse jokes like there's no tomorrow.

Geändert durch Aryamiril (29.04.2020 16:10)

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aryamiril]

Endlich hatte die Gruppe den Wald hinter sich gelassen. Auch wenn er nur ein Schatten seiner selbst war und viel ruhiger und weniger gefährlich als früher, so war es dennoch nie ein gemütlicher Ritt durch den Düsterwald, vor allem nicht, je weiter man nach Süden kam. Als sie schließlich noch etwa eine Meile weitergeritten waren, tauchten langsam die großen, von Ilumiel erwähnten Blumen auf, welche zur Herberge führen sollten, welche auch in der Entfernung bereits erkennbar war. Ardagast hingegen bekam davon nichts mit und ritt einfach an den Blumen vorbei.



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

R.I.P. Ian Holm
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