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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II

DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Svafnir]

Nachdem sich auch Ilumiel vorgestellt hatte, welche die letzte Zeit überraschend still gewesen war, bat Lucrezia die Ankömmlinge herein. ''Na kommt schon, setzt euch zu uns! Ihr müsst ja müde sein von dem langen Marsch! Es gibt reichlich Essen und Trinken für alle!'', sagte Ardagast mit einem einladenden Lächeln und zeigte auf die freien Plätze in der Runde. ''Wir waren gerade dabei ein wenig mehr über uns zu erzählen, aber ich denke erstmal ist es interessanter zu erfahren, was ihr so getrieben habt'', fügte er hinzu, während das Trio Platz nahm. ''Na, war eure Suche von Erfolg gekrönt? Konntet ihr euren verschollenen Freund wieder finden?'', fragte der Zauberer, doch der Gesichtsausdruck der drei verriet nichts Gutes.



Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta.

P.S.: Ardagast trägt keinen Hut

R.I.P. Ian Holm
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Die drei erzählten abwechselnd von ihrem Fund im Düsterwald und am Ende zog Pado sein Notizbuch heraus und zeigte Ardagast, was er aufgemalt hatte. „Kannst du mit diesen Zeichen was anfangen? Du bist sicherlich bei weitem der Gelehrteste in diesen Sachen unter uns!“

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast musste bei den genannten Details zum Verschwinden des Elben schlucken. Eine derart brutale Tat ließ nichts Gutes im Bezug auf die Täter erhoffen. Der Zauberer sah zu Ilumiel hinüber und nahm Anteil an ihrer Trauer. ''Möge er den Weg in den Westen finden.'' Dann sah er zu Pado, der ihm eine Zeichnung entgegen hielt. Der Zauberer blickte neugierig darauf, hob dann seine Augenbraue und studierte sie ausgiebig. Es war dann zuerst nicht klar, ob er entsetzt oder überrascht war, aber die Zeichen hatten eine starke Reaktion in ihm hervorgerufen, soviel war offensichtlich. Ohne seinen Kopf zu drehen, wanderten seine Augen wieder zu Pado. ''Du bist dir ganz sicher, dass das die Zeichen waren?'', fragte er um sich zu versichern und Pado nickte zustimmend. ''Das sind drei Symbole, die wohl nicht mehr bedeuten, als das, was sie darstellen, und ein weiteres, ungewöhnliches Zeichen, das ich lange nicht gesehen habe und wenn, nur in Büchern. Sehr alten Büchern. Das ist Adûnaic. Die Sprache der Númenorer im zweiten Zeitalter. Nur sehr wenige kennen diese uralte Form von Westron noch und sie ist heutzutage nahezu ausgestorben. Nur die Diener des dunklen Herrn sprechen sie noch!’’ Eine düstere Stimmung breitete sich im Raum aus und die Heiterkeit von vorhin, durch die Geschichte um Dingolfing bereits getrübt, war nun gänzlich verfolgen. ''Du bist einem von ihnen schon einmal begegnet’’, erklärte Ardagast, doch Pado sah ihn nur verwirrt an. ''Ich bin etwas überrascht, dass ich dir das noch nie erzählt habe. Der Schatten. Er war ein schwarzer Númenorer. Ein Mensch, geboren vor Jahrtausenden in Númenor. Wer weiß, auf Grund welcher großen Versprechen, er sich Sauron anschloss. Durch verdorbene Hexerei verlängerte der dunkle Herr das Leben seines Dieners und ließ ihn nicht mehr altern. Ähnlich wie bei den neun Königen der Menschen, aber nicht ganz genauso!’’ Nach einer kurzen Pause fuhr er fort. ''Wer oder was auch immer dies war. Es bedeutet nichts Gutes!’’



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Pado wurde blass. Die Taten des Schatten hatten sich tief in seine Erinnerungen eingebrannt. Dieses abgrundtief Böse hatte sein jüngeres Selbst in seinen Grundfesten erschüttert und dabei war der Schatten nur das gewesen, was sein Name verhieß - ein Schatten des eigentlich Bösen, von dem Pado aber wusste, dass es sich wieder regte. Sein eigener Vater hatte die dunkle Festung Dol Guldur gesehen, wenn auch nicht betreten.
Pado und sein Vater waren dem Schatten glücklicherweise entkommen, waren sie doch viel zu nichtig, um dessen Blick dauerhaft auf sich zu ziehen. Doch es hatte Ascarion das Leben gekostet, ein Leben das schon viele tausend Jahre gewährt hatte und dann durch die böswillige Hinterlist des Schatten in Thal endete.
Ja, da war er wieder, der Gedanke, dass es Verschwendung war. Denn Ascarion, Hochelb und Edler von den Grauen Anfurten, hätte noch viel Gutes tun können, so viel war sicher. Ein mächtiger Krieger, der schon in Mordor gekämpft hatte, damals als das Böse besiegt schien.
Ein Schauder lief Pado den Rücken hinunter, während er die Schriftzeichen betrachtete. „Er ist doch tot, Ardagast?“

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

''Er hat schon sehr, sehr lange nicht mehr gelebt, Pado. Lange bevor Ascarion seinen lebenden Tod zu Ende brachte'', entgegnete der Zauberer mit finsterer Miene. ''Aber ich weiß, worauf du hinaus willst. Nun, es bedeutet nicht, dass er es war. Um ehrlich zu sein, selbst wenn ich es für möglich hielte, dass er die Auseinandersetzung mit Ascarion überlebt, oder von seinem Meister neues Leben geschenkt bekommen hat, klingt es nicht nach einem seiner Werke. Er war nicht dafür bekannt, Zeichen oder Spuren einer Tat zu hinterlassen. Beides ist hier geschehen. Am Ende ist nicht unmöglich, aber eher unwahrscheinlich'', spekulierte Ardagast. ''Ich weiß nicht, was es genau damit auf sich hat. Es sind drei Zeichen, die Sonne, Mond und Sterne darstellen und eine númenorische 3. Auch das muss keine nähere Bedeutung haben, aber drei Fremden sind wir auf dieser Reise nun schon mehrmals über den Weg gelaufen. Vielleicht hat es mit ihnen zu tun! Und vielleicht interpretieren wir zu viel hinein und es bedeutet etwas ganz anderes und alles war reiner Zufall.'' Doch an Letzteres glaubte der Zauberer nicht, was er jedoch für sich behielt. Die Zeichen deuteten auf ihre Verfolger, soviel war klar. Er hatte vor der Durchquerung des Waldes bereits geplant, einen Abstecher bei Radagast zu machen. Nun hatte er dafür einen Grund mehr und es gab keine Zeit zu verlieren. Der Zauberer steckte seine Pfeife weg, leerte sein Getränk und stand auf. Er wand sich an alle. ''Ihr solltet euch ausruhen. Morgen geht es sehr früh weiter. Wir sollten alle gestärkt sein. Nun beginnt der wichtigste und gefährlichste Teil unserer Reise!'' Und mit diesen Worten begab er sich nach draußen um zu grübeln und über das weitere Vorgehen nachzudenken.



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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

Irgendwie hatte Bragi es in seinem Zustand an den Esstisch geschafft, auch wenn er sich nicht genau erinnern konnte, wie das passiert war. Er hatte sein Abendessen aber nicht angerührt, sondern die ganze Mahlzeit lang nur abwesend ins Nichts gestarrt.
Ob er überhaupt mitbekam, was um ihn herum geschah und gesagt wurde, war nicht auszumachen. Als der Zauberer aufstand und seinen laut knarrenden Stuhl nach hinten schob, riss es Bragi plötzlich aus seiner Trance.
"Ausruhen klingt gut", murmelte er undeutlich. Dann sackte sein Kopf nach vorn und er landete mit dem Gesicht in seinem Eintopf.

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May the force be with you.
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: Aidean]

Pado aß schnell seinen eigenen Eintopf, nachdem er kurz irritiert auf Bragi geschaut hatte. Dann erhob er sich und folgte Ardagast nach draußen. Dort war es mittlerweile stockfinster, abgesehen von dem Licht, das aus dem Haus drang. Die Nachtgeräusche des Waldes hatten etwas beruhigendes, zeigten sie doch, dass der Düsterwald auch so etwas wie ein normales Leben hatte. Nicht weit entfernt sah der Hobbit Ardagast stehen, den Kopf in den Nacken gelegt, den Blick auf die Sterne gerichtet. Ab und an glimmte seine Pfeife auf.
Pado stelle sich zu ihm und betrachtete auch einen Moment die Sterne. „Manchmal wünschte man, man könnte aus Eärendils Warte auf die Welt schauen. Ich stelle mir vor, dass man dann manchmal klarer sehen könnte!“

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Svafnir

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Sváfnir hatte dem Gespräch über den ominösen "Schatten" alarmiert zugehört. Ardagast hatte leider den Raum verlassen, ehe er Fragen stellen konnte. Kára hatte nie von diesem Gespenst erzählt. Den Namen Ascarion hatte er schon einmal gehört; er wusste, dass er gestorben war, mehr aber auch nicht. Er wollte gerade in die Runde fragen, ob jemand noch mehr wusste, da gab es ein dumpfes Geräusch, ausgelöst durch Bragi, der mit der Nase auf die Tischplatte gefallen war.
Sváfnir lachte und warf ihm seinen Holzlöffel an den Kopf.
"Hey Kleiner, nicht jetzt schon schlappmachen!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: PadogasTook]

Ardagast schmunzelte bei Pados Worten und nickte. ''Das wünschte ich mir auch'', stimmte er zu. ''In diesem Fall ist es zwar nicht so, aber manchmal ist es auch ganz gut, nicht alles zu sehen und sich überraschen zu lassen. Das Leben wäre sicher langweilig, wenn sich alles immer gleich für einen offenbaren würde!'' Nach einem Moment der Stille fuhr er fort. ''Du solltest dir vielleicht auch eine Mütze voll Schlaf holen. Wir müssen morgen sehr früh los. Der Besuch bei Radagast duldet keinen weiteren Aufschub. Ich gebe zu, zuerst wollte ich eigentlich nur bei ihm vorbei, um mir neues Pfeifenkraut abzuholen, aber das, was gestern Nacht so alles passiert ist, ist mehr als bedenklich und es bedarf ein umgehendes Handeln und meine vollständige Aufmerksamkeit!''



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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise nach Moria - Return to Middle-Earth - Kapitel II [Re: DerDunkelgraue]

„Nun, ich werde auf jeden Fall dabei sein!“ Pado nickte. „Arda, meinst du, das Böse, das ihr damals in Dol Guldur bekämpft habt, ist hier am Werke?“ Er sah den Zauberer unsicher an. „Aber was hätte es mit uns zutun? Oder ist das alles nur Zufall? Wir wollen ja nach Moria und nicht nach Mordor!“

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