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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Western-RPG - Diskussionen #1

DerDunkelgraue

Gefährte

Western-RPG - Diskussionen #1

Western-RPG - Diskussionen #1

Da wir uns alle einstimmig einig sind, hier der erste Diskussions-Thread zum neuen RPG.

- Steckbriefe posten wir hier erst, wenn der Charakter im RPG aufgetaucht ist
- Steckbriefe sollten optische Beschreibungen und generelle Infos enthalten, aber keine Hintergründe (wie auch im Hobbit-RPG)
- Gibt noch kein Anfangsdatum

Mitglieder:
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Martina
Franka
Katja

Moni schrieb:
Ich habe mir Gedanken gemacht und schlage hiermit vor, ein Western-RPG zu schreiben.

Als Vorbereitung oder zu Schulungszwecken kann man sich jegliche Western-Filme oder Serien reinziehen, die es so gibt. Manche sind weniger gut, andere umso besser. Oder man überlegt sich einfach, wie es den Leuten damals so ging, was sie taten, etc. Es gibt ja genügend Quellen und Bildmaterial.

Spielbare Charaktere gibt es manigfaltige. Vom einfachen Farmjungen über die Edelhure, das mutige Cowgirl, den Soldaten, den neugierigen Indianerjungen, den Sheriff, den Bürgermeister, chinesische Eisenbahnarbeiter, irische Prediger, deutsche Industrielle, Gesetzestreuer oder Outlaw, arm oder reich,..... es geht eigentlich fast alles! Man sollte daran denken, dass die Frau einen vollkommen anderen Stellenwert genoss als der Mann, dass es ein weitgehend unerforschtes Land war und dass Recht und Gesetz sich vielerorts erst noch durchsetzen mussten.

Man stelle sich vor: Amerika im Jahre 1865. Weites, unerforschtes Land, wilde Tiere, wenig Menschen.
Gerade vor ein paar Monaten kapitulierte General Robert E. Lee mit seiner Südstaatenarmee vor General Grant. Der Krieg ist vorüber. Die Sklaverei wurde umgehend als illegal deklariert. Abraham Lincoln wurde ermordet und mit dem Demokraten Johnson auf dem Stuhl des Präsidenten ist niemand so richtig glücklich. Der Wiederaufbau beginnt. Der Norden leidet unter der mangelnden Versorgung seiner Einwohner, denn die Farmwirtschaft ist der Industrie gewichen und große Städte erwachsen überall. Der Süden leidet unter Armut, weil ihre billigen Arbeitskräfte großteils zwar auf den Plantagen bleiben, plötzlich aber Lohn verlangen. Das Land ist entzweit und es wird dauern, bis es sich erholt hat.
Das alles interessiert die kleine Stadt Santa Rosa in NewMexico allerdings überhaupt nicht. Hier ist der Westen noch wild, das Land ist frei und die Prärie übersäht von Büffeln, wilden Mustangs und jenen Eingeborenen, die die Siedler Indianer nennen.
Die Bestrebungen der Regierung, diese in Reservarte zu drängen und den europäischen Einwanderern so ein gefahrloses Aufbauen einer weißen Gesellschaft in diesem großartigen Land zu ermöglichen, schlugen bislang fehl, sodass es immer wieder zu Übergriffen und Kampfhandlungen kommt, aber auch zu Freundschaft, Handel und Miteinander. Zuletzt habt ihr von der Schlacht am Sand Creek oben in Colorado gehört, keine Schlacht eigentlich, mehr ein Massaker an Frauen und Kindern, aber derartige Nachrichten sind nichts Besonderes und ihr vermutet, dass ihr sie auch weiterhin hören werdet, denn eine gewaltfreie Einigung mit diesen Wilden zu finden ist wenig wahrscheinlich.
So,... Santa Rosa hat wenig zu bieten: es ist eine Westernstadt wie tausend andere, erbaut aus Holz und Lehm, mit einer staubigen Hauptstraße und ein paar Gassen. Es gibt ein Rathaus, ein Gefängnis mit einem übellaunigen Sheriff, der jeden Trunkenbold, dem er begegnet mit den Worten: „Dies ist eine anständige Stadt!“ einsperrt. Ausserdem natürlich den Saloon, in dem die Farmer der Umgebung zusammenkommen, um über die Geschäfte zu reden oder ihre Probleme in billigem Whiskey zu ersäufen. Man geht einmal im Monat ins Badehaus, wenn man es sich leisten kann, und immer dann, wenn die Hose drückt, in Miss Luna’s Bordell. Frauen haben keinen Zutritt zu diesen Etablissements. Abgesehen natürlich von den hübschen Barmädchen, die einen Mann am Abend alles vergessen lassen, wenn er nur genügend Dollars einstecken hat.

Nun erzählt man sich, dass ein Kerl namens xxx in der Stadt sei. Man hat schon hin und wieder diesen Namen gehört. Einmal soll er die Postkutsche aus Albuquerque überfallen haben, einmal Gelder an das örtliche Waisenhaus gespendet, einmal soll ihm nach einer Schießerei eine Kugel mitten im Schädel stecken geblieben sein, und einmal habe er sogar mit bloßen Händen gegen einen 3Meter großen Grizzlybären gekämpft haben. Ja, man kannte xxx, nur niemand kannte ihn persönlich.
Was aber alle wussten, war: Wenn er in der Stadt war, dann brauchte er Leute für einen Job, und der war erstens sicher nicht einfach, und zweitens ganz sicher gut bezahlt!

Also, heimkehrende Soldaten, befreite Sklaven oder Sklavinnen, ihr leichten Saloonmädchen, ihr Besitzerinnen von Hurenhäusern, ihr Cowboys auf der Suche nach Abenteuern und ihr Outlaws auf der Flucht vor dem Gesetz: Meldet euch bei ihm!



Links:
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Aidean

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: DerDunkelgraue]

Monis Szenerie gefällt mir richtig gut, aber ich würde vorschlagen, das ganze mindestens ein Jahr nach Ende des Bürgerkriegs beginnen zu lassen, sodass auch eventuelle Ex-Soldaten die Chance haben, sich schon etwas länger in der Stadt aufzuhalten.

Kennt sich zufällig jemand mit den üblichen Löhnen und "Preisen" des Alltagslebens zu der Zeit aus? Wenn nicht kann ich mal gucken, ob ich was finde, woran wir uns halten können

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: Aidean]

Was ich weiss ist: 1 Dollar war ne Menge Geld und alles hat n paar Cents gekostet.

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Aidean

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: DerDunkelgraue]

Hab ein bisschen was rausgesucht zu Kosten und Löhnen:

Achtung: Der Name dieser Website ist "Another Androsphere Blog" und beschäftigt sich mit "men's issues". Nur als Warnung, falls das für jemanden ein Grund wäre, diese Website nicht zu besuchen. (Ich hab versucht, das ganze zu kopieren und hier einzufügen, da is aber vom Format her nur Murks rausgekommen)
Der Verfasser sagt aber selbst, dass dieser Beitrag damit nicht direkt was zu tun hat, sondern nur interessehalber gemacht wurde und es war leider die einzige Seite, auf der ich halbwegs brauchbare Infos zu Löhnen und Preisangaben für kg und Liter finden konnte, unter denen man sich vielleicht besser was vorstellen kann als unter barrels.
http://anotherandrosphereblog.blogspot.com/2013/03/how-much-did-things-cost-in-1850s-usa.html


Und noch was dazu, was man eigentlich so gegessen hat damals
http://www.foodtimeline.org/foodpioneer.html


Wenn jemand noch bessere Quellen finden kann, immer her damit

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: Aidean]

Dann war ich ja recht nah dran mit meiner Aussage

Danke für die hilfreichen Links.

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Aidean

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: DerDunkelgraue]

Zum Thema 1 Dollar:

https://www.youtube.com/watch?v=oTx_o5B0J1Q

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: Aidean]

A) Ich muss den Film unbedingt mal wieder gucken
B) Dir ist klar, was wir demnächst im RPG nachspielen, richtig?

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Aidean

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: DerDunkelgraue]

Aber nur, wenn dann auch mal jemand beim Foto schießen in Flammen aufgeht

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Kayley

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: Aidean]

Ich habe auch was, dreht sich hauptsächlich um Cowboy-Löhne:

COST OF DROVER'S CLOTHING
A cowboy could buy a new set of work clothes for about $2.75.
That includes long underwear, socks, shirt, bandanna, vest and pants. Boots could cost as little as $3.75.
A serviceable hat could be had for $3.00. Spurs would cost about 50¢. Chaps were expensive. They cost about $8.00. However chaps, boots, spurs, and a hat would probably be good for several years. The total cost for an entire new outfit would have been about $18.00.
One could spend a great deal more on the boots and hat, but it was not necessary. A saddle was expensive, about $30, but it should last 30 years, so one saddle would be serviceable over most of a man’s adult life.
Therefore $100 for three month’s work is better than what it sounds like today. At the end of a cattle drive, if a cowboy managed his money carefully, he could not only buy new clothes, but also a horse and have some money left over. However many of the men spent most of their money quickly on recreational opportunities in Dodge City at trail’s end.

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"Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden."

"Es gibt kein Morgen...für die Menschheit!"

"I am fire! I am death!"
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Aidean

Gefährte

Re: Western-RPG - Diskussionen #1 [Re: Kayley]

Ich hab grad noch gelesen: Im Gegensatz zu so ziemlich jedem anderen Beruf (inklusive Militär) konnten afroamerikanische Cowboys in den meisten Fällen erwarten, genauso viel wie ihre weißen Kollegen bezahlt zu werden. Und Schwarze haben im Westen etwa ein Viertel aller Cowboys ausgemacht.

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