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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX

thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: DerDunkelgraue]

Isengar legte die Stirn in Falten: "Hm, lass mich nachdenken - Ophelia ist dieTochter von der Cousine dritten Grades meiner Mutter. Und Cornelius' Großvater war der Bruder von meinem Urgroßvater, wenn ich mich nicht sehr täusche. Ich kann es dir gerne aufzeichnen, lieber Zauberer, wenn es dich ernsthaft interessiert!" Er sah seinen Sohn irritiert an, der sich ein Lachen verbeißen musste. "Was ist los, Pado?"
"Naja, ich glaube, Ardagasts Frage bezog sich eher darauf, was wir vorhaben, als wie wir mit den Leuten verwandt sind!" Isengar sah zweifelnd von Pado zu Ardagast. "Nun, gut, egal wie. Ja, wir müssen zu Cornelius und Ophelia Blumenthal. Wir haben einen Auftrag von Grimm dort zu erledigen!" Dann wandte er sich zur Gaststube. "Aber erst werde ich einen gepflegten 5 Uhr Tee einnehmen. Wisst Ihr eigentlich, wie lange ich darauf gewartet habe?"
Pado starrte nachdenklich an die Decke: "Tja, wenn ich nicht ganz falsch liege, sind es 4 Jahre, 6 Monate, zwei Wochen und ca. 5 Tage. Je nachdem wie schnell du nach deiner damaligen Abreise zivilisierte Gegenden verlassen hattest."
Isengar drehte sich verblüfft um, die Hand an der Türklinke: "Du hast nicht wirklich mitgezählt?" Pado nickte ernsthaft: "Jeden einzelnen Tag und die Tage bei Rubella müssten eigentlich doppelt zählen!" Dann schob er seinen Vater durch die Tür: "Aber jetzt auf zum 5-Uhr-Tee, nicht dass sie schon das Abendessen servieren, bis wir soweit sind! Kommt Ihr anderen auch mit?"

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„Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: thilwen]

''Genau, Chameleon und Tequila...richtig'', antwortete Ardagast ein wenig abwesend und hörte gar nicht richtig zu. Als Isengar dann jedoch vom 5-Uhr-Tee sprach, war der Zauberer wieder hellwach. ''Selbstverständlich komme ich mit! Ich sage zu einem Nachmittagstee und einer Pfeife doch nicht nein!'', entgegnete Ardagast motiviert und zeigte mit seiner Hand in Richtung Ausgang.

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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: DerDunkelgraue]

Nachdem die Hobbits sich dem 5 Uhr-Tee genüsslich hingegeben hatten, beschlossen Pado und Isengar ihr Versprechen Grimm gegenüber wahr zu machen.
„Vater, du weißt vermutlich, wo die Blumenthals wohnen, oder? Ich habe erst später von Grimm erfahren, dass Ophelia und Cornelius auch seine Kinder hüten. Er war am Anfang ziemlich zugeknöpft.“ Pado folgte seinem Vater durch die verschlungenen Gassen Brees bis an den zum Berg hin gelegenen Rand der Ortschaft. Isengar nickte: „Ich war ja schon öfter bei Ophelia…“, „Ja, ich weiß!“ knurrte Pado, „sie war die erste, die mir sagen konnte, in welche Richtung ich suchen könnte und was du wirklich machst. Ich könnte dich immer noch schütteln, dass du so ein Geheimnis daraus gemacht hast. Wann hattest du vor, es mir zu verraten?“
Isengar sah seinen Jungen etwas zerknirscht an: „Vermutlich war ich einfach zu vorsichtig. Ich habe unterschätzt, wie wichtig ich für dich als Vater war.“ Pado sah ihn einen Moment sprachlos an: „Ja, was dachtest du denn, wer für mich wichtig ist, seit Mutter gestorben war? Wohl kaum ihr spießiger Bruder und seine Frau!“ Noch einmal schüttelte er den Kopf: „Ganz ehrlich, Isengar! Wie kann ein im allgemeinen schlauer Hobbit so schwer von Begriff sein?“ Damit wandte er sich wieder dem Weg zu, der jetzt am Rande Brees an einigen in den Berg gebauten Smials vorbeiführte. Isengar, der etwas nachdenklich neben seinem Sohn hergelaufen waren, musterte nun die einzelnen Höhlen. Und plötzlich ging ein Grinsen über sein Gesicht. Ein Mädchen, das offensichtlich kein Hobbitkind war, denn es war schon größer als Isengar und Pado, hüpfte den Weg entlang. „Wenn das nicht die kleine Aurelia ist!“ Er drehte sich zu Pado: „Es ist zwar schon 4 Jahre her, aber diese Kulleraugen erkenne ich wieder.“

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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: thilwen]

Aurelia hüpfte den Weg vor ihrem Smial entlang. Sie hielt es in der Höhle nicht mehr aus. Mit jedem Tag der verging, vermisste sie ihren Vater immer mehr. Er war noch nie so lange weg gewesen. Zwar konnten sie nicht zusammen wohnen, aber er kam regelmäßig zu ihnen und Aurelia verbrachte ausgiebig Zeit mit ihm. Sie lies gerade einen Seufzer los, als sie zwei Hobbits entdeckte, die direkt auf sie zusteuerten. Aurelia überlegte einen Moment, dann dämmerte es ihr. „Isengar, mein lieber Isengar.“ Aurelia rannte auf die beiden Hobbits zu und umarmte den Älteren.

Freundschaft
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die im Sand verwischt,
wenn man sie nicht beständig erneuert.


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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: thilwen]

Das Gasthaus war ordentlich besucht und so hatte der Wirt dem kleinen Grüppchen nur ein Zimmer zuteilen können.
"Wen's stört, kann gern im Stall schlafen", hatte er noch geknurrt.
Kára vermutete, dass Finbar diese Option tatsächlich in Betracht zog. Sie konnte ihm kaum in die Augen schauen und das Gefühl war schlimmer als die Zweifel und Unsicherheit. Sie hatten sich doch nahe gestanden. Und nun sollte auf den letzten Metern der Reise alles kaputtgehen?
"Los, lasst uns was trinken gehen!" rief einer der anderen Zwerge, was bei dem Rest der kleinen Gruppe auf Zustimmung stieß. Kára hingegen war wenig nach trinken zumute. Am liebsten hätte sie Finbar beiseite genommen und so versucht, das ganze irgendwie zu retten, aber er folgte bereits den anderen in Richtung des Gastraums. Kára überlegte kurz, sich von der Gruppe zu trennen, aber Bree war kein Ort, an dem sie sich wohlfühlte. Die Erinnerungen an den ersten Aufenthalt waren noch klar in ihrem Gedächtnis. Also folgte sie den anderen und hoffte dabei, dass der Abend vielleicht doch noch eine bessere Wendung nehmen würde.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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"I belong with my brother!"
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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: RoisinDubh]

Pado grinste, als er "die kleine Aurelia" den kleineren Isengar umarmen sah. Das war also Grimms Tochter! Er hätte sie jetzt nicht unbedingt mit Grimm in Verbindung gebracht. Vielleicht sah sie ihrer abtrünnigen Mutter ähnlicher.
Isengar freute sich, dass das Mädchen ihn nach so langer Zeit noch erkannte. "Meine kleine Aurelia, ich weiß, es ist ein doofer Spruch, aber es stimmt wirklich, du bist soo groß geworden! Vor vier Jahren gingst du mir noch nicht bis ans Kinn!" Er drehte sich um zu Pado: "Pado, darf ich dir Aurelia vorstellen, Grimms Tochter! Aurelia, das ist mein Sohn Pado." Pado schüttelte dem Mädchen ausgiebig die Hand: "Es freut mich, dich kennen zu lernen. Grimm hat mir ab und an von dir erzählt und deinem Bruder, wie heißt er doch gleich? Flinbay?"

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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: thilwen]

„Vater hat dir von uns erzählt?“ fragte Aurelia ganz aufgeregt, ohne den Namen ihres Bruders richtig zu stellen. „Oh bitte sag mir lieber Pado, ist er am Leben? Geht es ihm gut? Wo ist er? Wann kommt er heim?“ Eine große Gestalt hatte sich der Gruppe genähert und lachte dunkel auf. „Schwesterchen wo sind denn deine Manieren geblieben? Möchtest du unsere Gäste nicht erst hereinbitten ehe du sie mit deinen Fragen löcherst?“ Aurelias Augen glänzten. „Aber Finlay sie haben Vater gesehen und...“ Der Ältere hob beide Hände. „Stop, geh rein, sag Ophelia wer angekommen ist und dann wird geredet. Na los eil dich.“ Finlay reichte sowohl Isengar als auch Pado die Hand. „Bitte entschuldigt ihre ungestüme Art. Vater ist schon sehr lange fort und wir haben nichts von ihm gehört. Es ist schön dich wohlbehalten zu sehen Isengar. Onkel wird sich sehr freuen. Und es ist schön dass du deinen Sohn dabei hast. Aber jetzt kommt rein, bevor Aurelia in Ohnmacht fällt vor Aufregung.“ Finlay grinste und ging vor.

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Eruanne]

Pado musterte den Jungen, während er ihm die Hand gab und grinste zurück: "Oh, Mann, Finlay. Wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich dich für Grimm halten!" Isengar nickte bestätigend: "Da hat er recht, aber das war schon immer so. Schön, euch beide so wohlbehalten zu sehen, aber was sollte man bei Ophelias Obhut auch anderes erwarten. Doch jetzt wollen wir wirklich erst einmal reingehen. Nicht dass Aurelia wirklich umkippt!" So folgten sie dem Jungen durch ein Gartentörchen in einen kleinen Vorgarten, der selbst vor Rubellas kritischem Augen hätte bestehen können, aber dabei nicht so langweilig war wie ihrer. Man merkte, dass hier jemand Freude an der Vielfalt des Lebens hatte und jetzt im Frühling begannen an allen Ecken die Blumen zu sprießen. Aurelia hatte die Eingangstür offen gelassen und bevor alle eintreten konnten, kam Ophelia heraus.
Isengar verbeugte sich formvollendet. "Meine liebe Ophelia! Wie schön dich wiederzusehen!" Pado winkte nur kurz mit breitem Grinsen im Gesicht. Er konnte sich noch sehr gut an die Verzweiflung erinnern, in der er letztes Mal mit der Hobbitdame zusammengetroffen war. Und jetzt war es so viel besser. Und gleich würde auch die gespannte Erwartung aus den Augen der beiden Geschwister weichen.

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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: PadogasTook]

Ophelia umarmte Isengar und dann auch Pado. „Dann ist ja doch alles gut für dich ausgegangen mein Junge.“ Ein gütiges, mütterliches Lächeln umspielte ihre Lippen. „Jetzt kommt aber rein. Es gibt Tee und Kekse. Aurelia ist schon sehr aufgeregt. Und wir auch.“ Ophelia führte die Hobbits in ihr gemütliches Wohnzimmer, wo Cornelius bereits wartete. Auch er begrüßte die Hobitts mit ausgiebigen Hände schütteln. „Setzt euch doch bitte und dann...“ Er zeigte mit dem Kopf auf die Kinder. Die Anspannung im Raum war greifbar.

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Geändert durch Eruanne (30.10.2018 14:43)

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel IX [Re: Eruanne]

Isengar und Pado wechselten einen kurzen Blick, als sie sich in den gemütlichen Sesseln niedergelassen hatten. Isengar nickte seinem Sohn zu und Pado bejahte mit einem Zwinkern die unausgesprochene Frage. Er mehr als jeder andere konnte verstehen, was in den Köpfen von Finlay und Aurelia vorging.
„Nun, um es kurz zu machen, bevor wir lange erzählen werden: Eurem Vater geht es gut! Er hat zwar hier und da auf unserer Reise mal kleinere Blessuren davon getragen, meist um die Unfähigkeit eines gewissen Hobbits oder ähnlich unerfahrener Jungzwerge aufzufangen. Aber es ist ihm nichts Ernsthaftes passiert. Und daher fragt Ihr Euch vermutlich, warum wir hier sind und nicht er.“ Pado machte eine kurze Pause, denn von Finlay kam ein lautes „Allerdings!“ und von Aurelia ein erleichtertes „Juhu!“ Schmunzelnd streckte er den Arm zu seinem Vater aus: „Isengar, dein Einsatz, denn du hast den Brief!“
Isengar fasste in seine Brusttasche und zog mit großer Geste Grimms Brief hervor und reichte ihn Finlay. „Diesen Brief hat Euer Vater mir beim Aufbruch vom Erebor für euch mitgegeben. Zusammen mit einem schmerzlich verzerrten Gesicht, weil er nicht selbst kommen konnte – Vorerst!“
Mit kaum gebremster Ungeduld riss der Junge den Brief auf und Aurelia drängte sich ganz fest an ihn um nichts zu verpassen. Pado grinste Isengar an. Es war eindeutig schön, Überbringer von guten Nachrichten zu sein. Jetzt konnte ein Keks nicht schaden.

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