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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Den alten Zauberer geflissentlich ignorierend hasteten Elva und Bilbo in Richtung Staddthalle.
Umso näher sie kamen, umso mehr Leichen stapelten sich vor ihren Füßen. Die meisten waren Orks, ein paar Elben und viel zu viele trugen blutverschmierte Gesichter, die Elva kannte. Sie konnte es kaum ertragen, nach unten zu blicken, um sich ihren Weg bahnen zu können, aus Angst dort Bard oder Isengar oder Percy liegen zu sehen.
Mühsam kämpften die drei sich durch die Frontlinien der Orks, um zu den wenigen übrig gebliebenen Elben und Seestädtern zu stoßen.
"Elva! Ardagast!", rief Bards Stimme über den Kampf, "Zieht euch zurück!"
Kurz konnte Elva einen Blick auf ihren Freund erhaschen. Seine Kleidung war ebenso blutverschmiert wie ihre. Sein Gesicht zeigte eiserne Entschlossenheit, doch der helle Funke der Hoffnung in seinen Augen schwand langsam. Elva nickte ihm kurz zu, dann stürzte sie sich mit einem Schrei wieder in die Schlacht.
Plötzlich warf sich ein schwer gepanzerter Ork von der Seite in sie hinein. Mit einem spitzen Schmerzensschrei ging Elva zu Boden und riss Ardagast mit sich.

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Aidean]

Bilbo, der immer noch Ardagasts Arm umklammert gehalten hatte, wurde dieser abrupt entrissen als Seestädterin und Zauberer zu Boden gingen. Sofort hob der Hobbit sein Schwert. Doch der Ork ignorierte ihn, sondern wollte seinerseits mit erhobenem Schwert den beiden den Gar aus machen. Da sah Bilbo rot. Diese verdammte Ausgeburt Mordors hatte kein Recht seine Freunde zu erschlagen. Mit aller Wucht, die ihm drei Schritte Anlauf und sein Zorn liefern konnten, prallte er mit dem Ruf: „Nimm das, du Scheusal! Ich bin ein Beutlin aus Beutelsend! Nur dass du es weißt!“, dem Ork in die Seite und rammte ihm dabei noch Stich in den Balg.
Dann wirbelte er herum, um zu sehen, wie es den Beiden ergangen war. Sie schienen beide am Leben. Der Zauberer rappelte sich mit Armen und Beinen rudernd auf und verpasste dabei der sichtlich angeschlagenen Elva noch versehentlich einen Stoß mit seinem Ellenbogen,
Bilbo reichte ihm daher schnell eine Hand, um noch mehr Unheil von Elva abzuwenden. Als der Graue wieder stand, drehte Bilbo ihn direkt zu Elva um: „Los, hilf mir, sie auf die Beine zu bekommen, wir müssen weg hier!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: PadogasTook]

Ermutigt durch Bard hielten Isengar und ein paar Getreue immer noch den Platz rund um den Brunnen vor der Stadthalle. Der Hobbit hatte wieder einige Pfeile entdeckt, mit denen er von der erhöhten Postion auf dem Brunnen einige Orks auf Abstand halten konnte. Doch diese drangen immer wieder auf sie ein. Gerade spannte Isengar wieder seinen Bogen, da erhielt er einen massiven Schlag in die Magengrube, der ihn rückwärts taumeln ließ. Fatalerweise war aber hinter ihm nur noch der Brunnenschacht, im Fallen versuchte der Hobbit noch einen Randstein zu erhaschen, doch fand er keinen Halt und stürzte mit einem lauten Schrei in den dunklen Schacht.

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„Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: PadogasTook]

Ardagast bedankte sich bei Bilbo mit einem freundlichen nicken, ehe er dem Hobbit in einem kurzen Moment der Pause auf die Schulter klopfte. ''Vergiss nicht Bilbo, du bist auch ein närrischer Tuk! Du bist auch ein Tuk’scher Narr! Du bist auch ein tärrischer Nuk! Du bist auch ein Kuckuck!'', erklärte der Zauberer völlig Zusammenhanglos.

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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: thilwen]

Die Stelle an ihrer Flanke, in die der Ork gerammt war, brannte wie Feuer und Ardagasts Schlag mit dem Ellenbogen schickte Elva erneut zu Boden und ließ sie Sterne sehen. Doch als der Hobbit und der Zauberer sie gerade hochreißen wollten, entdeckte sie etwas, das ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Er stand hinter einem Gitter vor einem Abflussschacht unter einem der verfallenen Häuser, die kleinen Hände um die Gitterstäbe geklammert, mit tränenüberströmtem Gesicht und nach ihr schreiend.
"Jarick!" Sofort riss Elva sich von ihren Helfern los und rannte, ohne auf irgendetwas um sich herum zu achten, zu ihrem Sohn. Achtlos stieß sie einen Ork zur Seite und schlug einem weiteren, der sich ihr in den Weg zu stellen versuchte, so hart ins Gesicht, dass er in das Schwert eines seiner Kameraden stolperte. Schlitternd kam sie vor dem Abfluss zum Stehen und warf sich auf die Knie.
"Was machst du hier? Ich dachte du wärst längst in Sicherheit!", rief sie schockiert.
Unter lautem Schluchzen versuchte Jarick sich zu erklären. "Ich wollte ja, aber Sigrid und Tilda waren plötzlich weg und ich hatte Angst und hab mich hier versteckt. Und jetzt klemmt das Gitter!"
Er brach wieder in Tränen aus und Elva streckte eine Hand durch die Gitterstäbe, um ihn etwas zu beruhigen. "Es wird alles gut. Ich bin ja da. Ich hol dich raus!"
Mit der grenzenlosen Kraft, die nur eine Mutter aufbringen kann, die ihr Kind verteidigt, stemmte Elva sich gegen die Eisenstangen und mit einem grollenden Schrei, der selbst einem Zwerg einen Schauer über den Rücken gejagt hätte, riss sie das Gitter aus den Angeln. Dieses wurde sofort zum Wurfgeschoss umfunktioniert und mähte gleich drei Orks vom Angesicht der Erde.
Jarick kletterte aus dem Abflussschacht und fiel schluchzend in die Arme seiner Mutter. Elva nahm ihn hoch und presste ihn fest an sich.
"Halt dich fest. Du darfst auf keinen Fall loslassen!", sagte sie ernst und rannte los.

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: Aidean]

„Arda, wenn von uns beiden einer ein schräger Vogel ist, dann bin ich es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht!“, mit einem schrägen Grinsen wandte er sich um, „komm, Herr Zauberer! Wir haben immer noch eine Aufgabe hier und wenn es ist, dafür zu sorgen, dass Elva und ihr Kleiner gut in Sicherheit kommen!“ Und so eilten die Beiden ungleichen Kampfgenossen hinter der Seestädterin her.

Glücklicherweise war die Orkdichte kurzfristig etwas geringer. Doch der nächste Schwung war weiter hinten bereits im Anmarsch. Schon wieder hatten sie einen Troll dabei. Dessen alleinige Größe schien Häuser zum Einstürzen zu bringen. So legte ide kleine Gruppe noch einen Zahn zu und hatte bald den Platz vor der Stadthalle erreicht. Sobald Bilbo dort ankam, stürzte ein Seestädter auf ihn zu: „Herr Bilbo, schnell! Euer kurzbeiniger Verwandter ist gerade getroffen worden und in den Brunnenschacht gestürzt!“ „Was?“, erschrocken eilte der Hobbit zum Brunnen, „Arda, schnell hilf mir bei Isengar!“

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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: PadogasTook]

Kára brauchte einen kurzem Moment, um den Grund für Kilis Aufspringen zu finden. Da kam Thorin! Sie hielt den Atem an. Würde es einen erneuten Ausbruch geben? Kili machte ein paar Schritte auf seinen Onkel zu. Fili versuchte noch, ihn festzuhalten, aber schon baute sich der Jüngere vor Thorin auf.
"Ich werde mich nicht hier verstecken, hinter einer Mauer aus Stein, während Andere unsere Schlachten für uns austragen!" rief erzorning. Dann, leiser und mit leicht bebender Stimme: "Das liegt nicht in meinem Blut. Thorin." Aus den Augenwinkeln sah Kára Fili nicken. Zu ihrer Verwunderung und großer Erleichterung wurde Thorin nicht wütend. Stattdessen ging er seinem Neffen entgegen und fasste ihn an den Schultern.
"Nein", sagte Thorin mit fester Stimme, "das ist es nicht." Er guckte erst Kili an, dann hob er den Kopf und wandte sich an alle. Keine Spur von Verrücktheit lag mehr in seinem Gesicht. Erst jetzt fiel Kára auf, dass nicht nur die Rüstung fehlte, sondern auch die Krone. "Wir sind die Kinder Durins. Und das Volk Durins flieht nicht vor dem Kampf."
Kára spürte, wie ihr ein Schauer den Rücken herunter lief. Sie blickte kurz zu Fili herüber. Er lächelte stolz, wobei Kára nicht wusste, ob dies Kili galt oder Thorin. Womöglich beiden.
Erwartungsvoll sah sie Thorin an, als dieser auf die Gruppe zuging. Er musste jetzt eine Entscheidung treffen. Und eines war klar: sie würde nicht zurückbleiben. Mahals Schmiedehammer hatte nicht nur die Krieger geformt, sondern auch sie und Ailin und den jungen Ori. Sie würde dem Kampf nicht weiter tatenlos zusehen.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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Aidean

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: RoisinDubh]

Mit Jarick noch immer auf dem Arm stürzte Elva in die Stadthalle. Der Schmerz in ihrer Flanke flammte bei jedem Atemzug auf und das Gewicht ihres Sohnes darauf wurde fast unerträglich.
"Wartet!", rief Elva Hilda und Sigrid zu, die hinter ihr das Tor schließen wollten, "Ich gehe wieder raus."
"Nein!", schrie Jarick und klammerte sich an seine Mutter, als könnte er sie so aufhalten.
"Ich muss gehen, Jarick! Die Männer draußen brauchen meine Hilfe!", versuchte Elva ihm zu erklären und setzte ihn in einer Ecke bei Tilda und einer alten Frau ab.
"Aber Mama, du blutest!", jammerte Jarick besorgt.
Elva drückte eine Hand auf ihre Seite. "Das ist nur Orkblut", versicherte sie und strich ihrem Jungen beruhigend über die Wange. Doch er sah sie skeptisch an. "Ich... ich glaube nicht..."
Elva nahm die Hand von ihrer schmerzenden Flanke. Das Blut daran war frisch und rot, nicht schwarz wie das der Orks. Sie schluckte schwer und wischte die Hand schnell an ihrem Rock ab.
"Das wird schon wieder, tut auch gar nicht weh", log sie, "Du musst jetzt tapfer sein und hier helfen, die Verletzten zu versorgen, hörst du? Frag Sigrid oder Hilda, was du machen sollst, ja?"
Jarick biss sich auf die Lippen und nickte langsam.
"Versprich mir, dass du zurückkommst, Mama!"
Elva zwang sich zu einem zuversichtlichen Lächeln. "Ich verspreche es."
Sie gab Jarick einen Kuss auf die Stirn, dann atmete sie tief ein und rannte entschlossen zurück nach draußen in die Schlacht.

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: PadogasTook]

''Ach herrje! Bilbo ist in einen Brunnen gefallen?'', rief Ardagast besorgt, schubste danach Bilbo, der bereits zu Isengar heruntersah, vom Brunnen weg, um selbst hinuntersehen zu können. ''Isengar? Was machst du denn da? Ich dachte Bilbo ist hier unten! Oder verwechsle ich euch jetzt schon wieder?''

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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel V [Re: DerDunkelgraue]

"Ich habe kein Recht, dies von euch zu verlangen. Aber wollt ihr mir folgen? Ein letztes Mal!?"

Finbar sah sich um. Von einem Moment zum nächsten hatte sich die frustrierte und teilweise verzweifelte Stimmung gewandelt und an ihre Stelle getreten war etwas anderes, etwas Größeres! Thorin war auf sie alle zugekommen, mit festem Blick und sicherem Schritte. Etwas war anders. Nein! Finbar spürte, wie sich sein Herz öffnete. Alles war anders!!!
Und dann erhoben die Zwerge sich, einer nach dem anderen, und nahmen ihre Waffen auf. Sie wussten, es mochte vielleicht den Tod bedeuten. Sie wussten, sie würden aller Wahrscheinlichkeit nie wieder einen Fuß in den Berg zurück setzen, aber das war egal. Sie würden ihren Freunden, ihren Verbündeten und ihrer Familie zu Hilfe eilen. Sie würden ihre Ehre und ihren Stolz bewahren und lieber als ein Volk von Kämpfern sterben, als als ein Volk von Feiglingen zu überleben.

Und schließlich sprang auch Finbar auf udn erhob die Axt, die er in der Waffenkammer gefunden hatte. "JAAA!" rief er laut und die anderen Zwerge stimmten mit ein. "Ja, VERDAMMT!"

- . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . - . -
Khagam menu penu shirumund!

Finbar
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