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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aerlinn2]

Kára schloss sich dem Grüppchen gerne an. Ihr war jetzt wirklich nach Feiern zumute! Die Stimmung war losgelöster, seit die Vermissten zurückgekehrt waren.
"Borin, du ewiger Pessimist, das ist doch nun ein gutes Zeichen, meinst du nicht?" sagte sie an den Älteren gewandt, der überraschend flott vorneweg schritt, als verleihe die Aussicht auf Schnaps ihm Flügel. "Vielleicht wendet sich ja nun doch alles zum Guten!"

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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thilwen

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: RoisinDubh]

“Herr Isengar, du musst aufstehen!“, eine kleine leichte Hand rüttelte ihn anhaltend an der Schulter. „Vater hat gesagt, wir müssen bald aufbrechen und...“, der Hobbit setzte sich auf und sah noch etwas verschlafen der kleine Tilda direkt in die blauen Augen. „Und was?“, fragte er während er wahrnahm, dass es gerade so dämmerte. Aber das war um diese Jahreszeit ja recht spät der Fall. Tilda grinste ihn schelmisch an: „und ich habe eine Überraschung für dich!“ Isengar zog eine Augenbraue hoch. „Ja, wirklich!“, das Mädchen war ganz aufgeregt. „Zieh dich an, dann zeig ich es dir!“ „In Ordnung ich komme!“

Keine 5 Minuten später tapste er mit dem Mädchen am Ufer entlang. Sie waren gestern nicht mehr aufgebrochen, aber hatten alles soweit möglich sortiert und verpackt. Bard hatte die Order gegeben, alles Brauchbare was halbwegs tragbar war, einzusammeln und transportfähig zu machen, die Verwundeten so gut zu versorgen, wie möglich und für Transportmittel zu sorgen, so dass heute Morgen alle zum Abmarsch bereit sein konnten. Überall regten sich die Leute und machten sich fertig.
Der gestrige Abend hatte aber auch noch eine traurige Pflicht beinhaltet. Sie hatten die Toten zusammengetragen, sofern sie nicht schon ihr nasses Grab im Langen See gefunden hatten. Isengar, der ja nicht viele Leute in Seestadt gekannt hatte, war aber doch ein oder zweimal zusammengezuckt, als er die Reihen der Toten abgeschritten hatte. Auch er hatte Tote erkannt und trauerte um sie.
Da griff Tilda nach seiner Hand und riss ihn aus seinen trüben Erinnerungen an den gestrigen Abend. „Da, schau!“, erwartungsvoll sah sie den Hobbit an. Der blickte erst jetzt richtig auf. „Nein, das ist jetzt nicht wahr!“, er hob das Mädchen, das zwar kaum kleiner war als er selbst aber ein ganzes Stück leichter, hoch und wirbelte es einmal im Kreis. „Du hast sie wirklich gefunden!“ Tilda kicherte immer noch als der Hobbit sie wieder hinstellte und mit riesen Schritten auf den Strauch zuging, an dem friedlich grasend Dotterblume festgebunden war. „Also weißt du, eigentlich hat Dotterblume mich gefunden, Herr Isengar! Ich musste vorhin mal in die Sträucher und da hat sie mich mitten durchs Gestrüpp angeschaut. Ich hab mich fast zu Tode erschreckt!“ Isengar streichelte dem Pony über die beige Nase, dann musterte er sie von allen Seiten. Sie schien wohlbehalten zu sein, wenn sie auch auf ihrem hellen Fell viele dunkle Streifen hatte. Offensichtlich war sie dem Rauch und Ruß doch recht nahe gekommen. Der Hobbit hatte am Vortag Bards Mädchen von seiner Reise erzählt und dabei erwähnt, dass er sein besser Radagasts Pony vermisste. Eine gute Nachricht!

Gemeinsam brachten sie die Stute ins Lager. Bard schaute ihnen entgegen: „Vermisste Freunde wiedergefunden, Isengar?“ „Ja, dank deiner schlauen kleine Tochter!“ Der Hobbit verbeugte sich leicht vor dem Mädchen. „Doch nun, Herr Drachentöter, welche Last darf ich meiner Stute aufbürden?“ Es dauerte nicht lange und Dotterblume war genauso reisebereit, wie alle anderen. Ein alter Gevatter hockte mit gebrochenem Bein auf ihr und hielt ein verwaistes Baby im Arm. Isengar sah hinauf zum Erebor. Das mochte eine anstrengende Tour werden mit so vielen Menschen, viele davon immer noch vom Angriff Smaugs gezeichnet. Aber immerhin ging es jetzt los. Mit einem leisen Schnalzen setzte er Dotterblume samt ihrer Last in Bewegung. Nachdem er so lange allein gereist war, war es ein merkwürdiges Gefühl nun in solch einer riesigen Gruppe von Menschen unterwegs zu sein.

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„Wie dem auch sei - Man braucht Leute mit Verstand für diese Abenteuer - was auch immer - Geschichte!"
"Dann wirst Du gewiss nicht ausgewählt, Pip!"
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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: thilwen]

Finbar drehte sich seiner Base zu und lächelte ehrlich. Er wusste, dass sie sich vermutlich mit ausnahme von Ailin die meisten Sorgen um ihn gemacht hatte, und die Hand auf seiner Schulter und die nicht tadelnd gesprochenen Worte zeigten ihm, wie froh sie war, ihn wiederzusehen.
"Ja." antwortete er, ebenso erleichtert, dass es ihr gut zu gehen schien. "Geht mir auch so, Frótha!"
Dann grinste er. "Borin möchte uns zeigen, wie ein Zwerg im Erebor trinken muss. Kommst du mit?"

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Khagam menu penu shirumund!

Finbar
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Damaris

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

"Die Neun?" Ascarion nahm den Weinbeutel und trank einen großen Schluck. Ja Sauron wusste wie er Verbündete auf seine Seite schlug, ob sie sich seinem Willen freiwillig beugten oder nicht. So war es neben den Menschenkönigen auch Azog und seiner Brut ergangen. Und irgendwo da draußen trieb der Schatten immernoch sein Unwesen, wenn er ihn nicht sogar in Dol Guldur wieder begegnet würde. Ascarion knackste seine Knöchel und vergewisserte sich, dass er noch genug Bolzen im Köcher hatte. Als er im Stillen schon seine Rache plante, sprach Ardagast Bard den Drachentöter an und Ascarion überlegte wieso er selbst nicht fähig gewesen war zu handeln. Doch die Antwort war einfach. "Meine Armbrust hat nicht die notwendige Schusskraft und da mir keine Waffe in Seestadt bekannt war, die Smaug gefährlich werden könnte, sah ich es für das beste ebenfalls zu fliehen. Ich war davon ausgegangen, dass der Drache nach seinem Ausbruch wieder zurück zum Berg fliegt, wo ich versucht hätte ihn aus dem Hinterhalt zu überlisten". Er zögerte kurz und schob sein smaragdgrünes Wams an der Schulter beiseite, worauf der Schein der Flammen eine handgroße Narbe offenbarte. "Meine Männer und ich stießen eins schon mal auf einen Drachen. Doch er war uns im offenen Gefecht überlegen und konnte nur bezwungen werden, als wir ihn zurück in seine Grotte drängen konnten. Viele meine Krieger waren im Kampf gefallen und ich wollte bei Smaug nicht den selben Fehler zweimal begehen"

—(•· To be forgotten is worse than death ·•)—
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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Damaris]

"Gerne doch."
Und mit einem Grinsen folgte sie ihrem Cousin. Endlich mal wieder ein wenig ausgelassen sein, das hatte ihr gefehlt. Außerdem war sie gespannt, wie Borins Trinkgewohnheiten waren, wenn Finbar diese schon so anpries.




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Aerlinn2]

Es dauerte nicht lange, bis sich das Zwergengrüppchen in einem Raum befand, der wohl einmal ein Vorratsraum gewesen war. Es war eine kleine Kammer, in welcher der Drache offensichtlich nicht hatte wüten können. Die Regale waren zusammengefallen, Staub lag über den verschieden großen Fässern. Aber Pado ging zielstrebig zu einem etwas versteckt liegenden Fässchen. Kára las die Runen, mit denen das Fass beschriftet war, und schlug Pado anerkennend auf die Schultern.
"Das klingt nach einem edlen Tropfen!"
Borin hatte die Ehre, das Fass zu öffnen, schließlich war er der Älteste. Kára fand derweil ein paar Krüge. Sie pustete kräftig hinein, um den Staub so gut es ging zu entfernen, und wischte anschließend mit ihrem Ärmel noch einmal hindurch.
"Das soll reichen. Dreck reinigt den Magen, hat mein Großvater immer gesagt", kommentierte sie Pados Blick. Sie verteilte die Tonkrüge und Borin schenkte jedem großzügig ein.
"Möchte jemand einen Trinkspruch sagen?" fragte Kára und schaute in die Runde. Ihr als Jüngste stand es wohl nicht zu, aber sie fand, dass der Moment ein paar Worte verdiente.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: RoisinDubh]

Borin trat als Ältester in die Mitte und hob seinen Krug in die Höhe. ''Udâmai ansaru kitnul!'', rief er zu allen, sodass sie sich zu ihm umdrehten. Es wurde still. ''Nach langer Zeit ist unsere Heimat endlich zurückerobert. Der König unter dem Berge ist zurückgekehrt! Und niemals mehr soll unsere Heimat in die Hände der Feinde fallen!'', rief er euphorisch und setzte dann laut nach. ''KHAYUM KHAZ THANE!!!'', brüllte er so laut, dass man es sicherlich noch in den dunkelsten Ecken des Berges hören konnte. Daraufhin hoben alle ihre Krüger und gossen sich den Schnaps die Kehlen hinunter. Erst dann bemerkte der alte Greis, dass Thorin gar nicht unter ihnen war. Wo zum Teufel steckte ihr König schon wieder? Doch nicht etwa immer noch bei seinem Gold?

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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

Pado hob euphorisch mit den Becher, fragte dann aber die neben ihm Stehenden: „Und was hieß das jetzt? Damit ich auch weiß, auf was ich anstoße!“

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: PadogasTook]

''KHAYUM KHAZ THANE!!!'' stimmte Ailin in den Trinkspruch Borins mit ein, knallte ihren Becher gegen den ihres Bruders und ihrer Base und wandte sich dann schmunzelnd zu dem Hobbit:
"Ich schätze, wir müssen dir noch ein wenig mehr Khuzdul beibringen. Obwohl unsere Sprache ja eigentlich geheim ist." Sie grinste. "Aber für gute Kameraden kann man ja ne Ausnahme machen. Uns als solche ruft Borin übrigens gerade auf," zwinkerte sie ihm zu, das Zwergisch des Alten übersetzend, "auf das Heil des Königs zu trinken. Ich denke, das ist auch für dich als Hobbit okay, Pado, oder?"
Viel lieber wäre Ailin allerdings gewesen, der Gefeierte hätte sich ihnen beim Umtrunk angeschlossen.

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Ni ikrît fund!!! Trau nie einem Elben!!!
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Pado nickte und rief laut: „KAJUM KAS TAN!“ und setzte dann leise hinzu, „oder so ähnlich.“ Und dann ging er in Deckung, befürchtete er doch wieder einen Anfall Borins ihn endgültig zu einem Zwerg ehrenhalber zu machen.

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Ein Hobbit tut sowas nicht, ha!
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