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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII

Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: PadogasTook]

Finbar hatte den skeptischen Blick des kleinen Hobbit bemerkt, als dieser aus dem Zwergenknäuel auf ihn zugekommen und sich vor ihm aufgebaut hatte. Einige Augenblicke lang musterte er ihn seinerseits. Pado. Der kleine, beherzte Pado. Den haute wirklich nichts so schnell um. Nichtmal ein Berg voller Gold mit einem Drachen darin!
Schließlich erschien ein breites Grinsen auf Finbar's Gesicht und lachend drückte er Pado's Hand. "Und du bist noch immer nicht größer als beim letzten Mal, dafür aber doppelt so frech! Hast du deine Hände von meiner Schwester gelassen, während ich fort war?"
Auch in Pado's Gesicht erschein jetzt ein Grinsen. Das Eis war gebrochen und kurz umarmten die beiden sich.
"Gut, dich zu sehen, Pado!"

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Finbar
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Finbar]

Pado nickte immer noch grinsend: „Ja, dich auch, Finn!“ Dann sah er sich kurz um und nickte in Ailins Richtung: „Aber die Finger konnte ich nicht von ihr lassen. Oder wäre es dir lieber gewesen, der Drache hätte sie erlegt?“

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: PadogasTook]

''Wo ist er? Wo ist er?'', brüllte Borin laut und kämpfte sich mit seinem scheppernden Panzer durch die Traube, die sich zur Begrüßung gebildet hat. ''Aus dem Weg. Den bring ich um!'', knurrte er wütend, stieß Pado grob zur Seite und umarmte dann Finbar so sehr, dass er ihn glatt von dein Beinen holte und unter seiner schweren Rüstung begrub. ''Du bist wahrlich der schlaueste, der gerissenste, der tollste Glückspilz, der mir je begegnet ist! Sei gesegnet, Junge!'', brüllte er ihn vor Freude an und schüttelte den Zwerg kräftig durch. Erst dann merkte er, dass er auf dem Boden lag und gar nicht mehr hochkam. Wie eine Schildkröte auf dem Rücken lag er neben Finbar. ''Hat hier keiner Anstand?? KANN MIR MAL JEMAND AUFHELFEN???''

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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: DerDunkelgraue]

All die Sorgen der letzten Tage, die Angst und Bedrückung fielen in diesem Moment von Ailin ab.
Da lag ihr Bruder, etwas lädiert, aber am Leben, zu Boden gerissen von dem alten Borin, der sich rüstungstechnisch in das Schwerste gequetscht hatte, was die Rüstkammer hergab. Als der Alte fluchend auf dem Boden herumzappelte, konnte sie nicht mehr an sich halten und brach in schallendes Gelächter aus. Eigentlich wollte sie ja helfen, aber sie lachte und lachte:
Weil es zu komisch aussah, wie Borin sich da auf der Erde wälzte und nicht mehr hochkam.
Weil die Vermissten endlich zurückgekehrt waren.
Weil ihr Bruder lebte und es ihm gut ging.
Weil sie alle den Drachen überlebt hatten.
Ungeachtet der dumpfen Bedrohung durch Krieg von da draußen, trotz Thorins seltsamem Gebaren und der drückenden Stimmung im Berg, Ailin fühlte sich wie befreit.
Das erste Mal, seit sie aufgebrochen waren.

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RoisinDubh

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Jeder zuckte zusammen, als ein lautes Scheppern ertönte. Kára drehte ruckartig den Kopf - nur um im nächsten Moment in Ailins Lachen einzustimmen. Borin lag auf dem Boden und zappelte wie ein Fisch an Land und Zeter und Mordio schrie, was beinahe im allgemeinen Gelächter unterging.
Kára ging zu dem Alten herüber und wechselte einen Blick mit Ailin.
"Los, gib uns deine Hände", sagte sie zu Borin und nickte dabei zu Ailin herüber. Die Zwerginnen streckten ihre Hände aus, um dem alten Zwerg aufzuhelfen. Kára konnte trotzdem das Grinsen nicht unterdrücken.

"Mahal hat uns Zwerge hart und ausdauernd gemacht. Unsere Knochen sind wie der Fels, aus dem er unsere Väter formte, und in unseren Adern fließt das Blut heißer als flüssiges Gold.“ - Kára

~~~

"I belong with my brother!"
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PadogasTook

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: RoisinDubh]

Pado atmete tief ein. Und beim Ausatmen breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus. Endlich war wieder Fröhlichkeit da. Die anderen hatten einfach gefehlt. Die beiden Zwerginnen mühten sich gerade mit Borin ab. Fast war er schon oben, doch war er noch in ziemlicher rückwärtiger Schieflage. Wenn jetzt einer losließe... Pado sprang hinter den alten Zwerg und stemmte seine Schulter gegen Borins massigen Rücken. Und so langsam schien sich das Gleichgewicht in dem alten Herrn auszubreiten. Alles wieder im Lot. Pado gab ihm einen scheppernden Klaps auf den Rücken.
Dann streckte er seine Hand Finbar entgegen, der immer noch kopfschüttelnd auf dem Boden saß, wo der Alte ihn hingerissen hatte. „Hoch mit dir, Freund! Ich weiß, das wir hinten in einer der Speisekammern noch ein sehr antikes Fässchen Zwergenschnaps gefunden haben. Ich denke, das ist der Moment, auf den dieses Fass gewartet hat!“

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Finbar

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: PadogasTook]

Finbar grinste. So gefiel ihm das hier alles viel, viel besser. Er ließ sich von Pado aufhelfen, gab Borin noch einmal die Hand und legte dann einen Arm um seine Schwester und einen um Kára.
"Jawoll. Wenn ich das richtig sehe, dann haben die Zwerge den Erebor zurück erobert! Also gehen wir feiern!"

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Finbar
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Ailin

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Finbar]

"Gute Idee" murmelte Ailin in ihren Bart.
Obwohl "Feierngehen" nicht das war, was ihr zu der Rückeroberung Erebors einfiel.
Da war das Chaos im Berg, die allgegenwärtige Zerstörung.
Die latente Gefahr aufziehender Heere irgendwelcher Feinde, von der Borin gesprochen hatte.
Die erschreckende Veränderung, die seit Smaugs Tod in Thorin vorgegangen war, etwas, was sie zutiefst beunruhigte.
Die angespannte Stimmung überall, die nicht nur von der Angst wegen der vermissten Gefährten herrührte.
Sie hatte sich all das hier ganz anders vorgestellt. Damals, in Bilbos Haus, als sie alle so zuversichtlich und tatendurstig gewesen waren...
Da hatten sie geträumt von glitzernden Schätzen, von feiernden Gefährten, von Freude über eine wiedergewonnene Heimat, von Ruhm und Ehre..... Die Wirklichkeit aber war dann ganz anders..
Düsterer, freudloser, bedrückender, als es sich die Zwergin jemals hätte ausmalen können.
Ein uralter Spruch kam ihr wieder in den Sinn. Damals, als sie ein Kind gewesen war, hatte ihr Vater ihr von der großen Schlacht von Azanulbizar erzählt. Ihr Volk hatte gesiegt. Und sie hatte nie den Sinn der Worte verstanden: 'Wenn dies ein Sieg ist, dann sind unsere Hände zu klein, ihn zu greifen!'
Jetzt endlich verstand sie...
Ein Sieg war nicht immer ein Grund zu reiner Freude! Manchmal war er schwer erkauft. Mit zu viel Trauer und Verlust. Sie dachte an Arrin. Und eigentlich wollte sie nach Grimm fragen, wagte es aber nicht. Sie war froh, dass ihr Bruder wieder lächelte.
"Na los, lasst uns das Fass anzapfen gehen!" stimmte sie Pado vernehmlich zu. "Ich glaub, das haben wir uns alle verdient!" Dabei wünschte sie, der König würde sich ihnen anschließen und endlich so etwas wie Freude über seinen Erfolg zeigen. Doch sie wusste, dass diese Hoffnung vergeblich war. Er würde da unten den Haufen Gold durchwühlen wie jeden Tag. Und jede Nacht. Auf der Suche nach etwas, dessen Bedeutung der Zwergin nicht ganz klar war. Und dabei sogar seine zurückgekehrten Neffen missachtend. Seufzend schüttelte Ailin diese unangenehmen Gedanken ab, hakte sich bei ihrem Bruder ein und zwinkerte Borin zu, der endlich wieder fest auf seinen Füßen stand: "Auch nen ordentlichen Schnaps ; Borin? Dann weißt du wenigstens, warum du dich nicht mehr auf den Beinen halten kannst!"

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DerDunkelgraue

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

''Willst du damit etwa sagen, ich würde keinen Zwergenschnapps vertragen?!'', entgegnete der alte Zwerg gespielt aufgebracht und legte dann seine Arme um die Schultern der Zwillinge und nahm beide in den Schwitzkasten. ''Wird Zeit, dass euch jungen Hühnern mal jemand zeigt, wie Erwachsene trinken!'', scherzte er und ließ dann wieder von ihnen ab und stapfte mit schnellen Schritten voraus, sodass seine Rüstung weiter schepperte. Es war wirklich außergewöhnlich, wie ein so alter Zwerg noch so viel Kraft hatte. Borin hatte seine Rüstung nicht mal zum Schlafen abgelegt und würde es auch nicht, ehe er den Erebor in Sicherheit wusste.

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Aerlinn2

Gefährte

Re: Die Straße gleitet fort und fort: Die Reise durch Mittelerde - One Last Time - Kapitel VIII [Re: Ailin]

Frótha hatte in Bergen von Gold nach dem Königsjuwel gesucht, so wie es Thorin gesagt hatte, doch vergebens. Sie wusste ja noch nicht einmal, wie genau es auszusehen hatte, kannte sie die Beschreibungen doch nur aus Geschichten und jetzt sollte sie es, wie eine Nadel im Heuhaufen, finden. So bemerkte sie erst, als eine der letzten, dass plötzlich alle um sie herum weg waren, nun ja, bis auf den König, doch der lebte hier sowieso in seiner eigenen Welt. Also schlug sie den Weg in Richtung Küche ein, denn wenn die Zwergin so drüber nachdachte, dann grummelte ihr Magen schon und es schien ihr die einzig vernünftige Erklärung zu sein, wo die anderen stecken mochten.
In der Tür zur Küche angekommen, blieb sie abrupt stehen und ihr grimmiger Gesichtsausdruck verwandelte sich zuerst in Erstaunen und dann zu einem Grinsen. Zuerst sah sie Fili und dann die anderen neu angekommenen und schließlich am anderen Ende der Küche erhaschte Frótha einen Blick auf ihren Cousin Finbar, der gerade den Raum verlassen wollte. Während die Zwergin nun ihrerseits versuchte hinter ihrem Cousin hinterher zu kommen, um auch ihn zu begrüßen, verteilte sie einige Schulterklopfer und tat ihre Freude bei den Neuankömmlingen kund. Schließlich wurde sie vom Scheppern einer Rüstung abgelenkt und hörte nur noch das Wort Zwergenschnaps, ehe sie Borin davon stapfen sah und Cousin und Cousine hinterher. Das war ihre Chance und so ging sie schnellen Schrittes den beiden hinterher, drängte sich dabei an Kára vorbei, ehe sie ihre schwere Hand auf Finbars Schulter legen konnte.
"Es tut gut dich wieder vollkommen lebendig zu sehen!"




»Und dann hob sich der graue Schleier über der Welt...und alles verwandelte sich in silbernes Glas..... und ein fernes, weiches Licht spiegelte sich auf dunklen Wassern....«
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