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athameg

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: Melian1974]

NIquesse hat Recht: wenn man genau hinschaut, dann gerät Thranduil da wirklich in Panik, weil er sich bedroht fühlt, weil das eine Bedrohung ist, die sogar diese abgeschlossene unterirdische Welt erreichen könnte, in die er sich ja praktisch geflüchtet hat.Da "macht er eben einfach dicht", will nichts mehr hören - und tötet den Ork, dem er vorher gewohnheitsmäßig das Leben versprochen hat (das tut man immer in solchen Situationen). Und natürlich will er diese Panikreaktion vor seinem Sohn nicht zugeben, deshalb diese genaugenommen ziemlich lahme Ausrede mit dem "von den Schultern befreiten Kopf).

Ich frage mich überhaupt, wie Thranduil und Legolas eigentlich zueinander stehen. Ich sehe da sehr viel Distanz, aber Desinteresse ist das wohl nicht. Ist das einfach Elbisch, oder was ist da los?

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Melian1974

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: athameg]

Mhhhh, sehr herzlich sind sie nicht zueinander. Wenn Thranduil seinen Sohn liebt, und davon gehe ich aus, immerhin sucht er das Schlachtfeld nach ihm ab, dann kann er es nicht zeigen, oder will es nicht.
Was den Ork angeht, sehe ich es auch als Panikreaktion. Im anderen Falle muss man davon ausgehen, dass er von Anfang an vorhatte, sein Wort zu brechen, und er nur Informationen wollte. Ich bin nicht sicher, ob ich das Thranduil zutrauen möchte. Aber es gibt nur diese Möglichkeit oder eben eine Panikreaktion, die ich für wahrscheinlicher halte.
Allerdings, "man" macht solche Versprechen nicht gewohnheitsmäßig, denke ich. Ich kann mir Thorin an Thranduils Stelle nicht vorstellen, wie er dem Ork das Leben verspricht. Vielleicht ist das aber einfach nur typisch zwergische Direktheit, keine solchen Hintergedanken zu haben, denn im HDR sieht man Gimli in einer ähnlichen Situation, nach Aragorns Absturz nach dem Wargangriff. Und der verspricht dem Ork nur eins: ein schnelles Ende. Und hätte das auch eingehalten, obwohl er mit Sicherheit nicht gerade vor Mitleid mit dem Wesen vergeht. Solch ein Verhalten würde ich auch bei Thorin oder Dwalin erwarten.
Ob Thranduil das anfangs ernst gemeint hat, würde mich mal interessieren..

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If this is to end in fire we will all burn together--Thorin Oakenshield,Durins Heir

Will you follow me,one last time?-Thorin,King under the Mountain

Farewell,Master burglar.Go back to your books.And your armchair.Plant your trees,watch them grow.If more people valued home above gold,this world would be a merrier place--Thorin to Bilbo
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athameg

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: Melian1974]

Was den Wortbruch angeht: das war ein Wortbruch gegenüber einem Ork, und ich habe generell nicht den Eindruck, dass so etwas jemanden von der "guten Seite" in Mittelerde sonderlich stört. Für den Umgang mit Orks gelten einfach irgendwie andere Benimmregeln. Beispiel: vor dem Schwarzen Tor köpft Aragon Saurons Mund (und das ist kein Gefangener, sondern immerhin ein offizieller Gesandter), und darüber hält sich die Aufregung ja auch sehr in Grenzen. - Und, ganz nebenbei: Peter Jackson liebt nun mal einfach Szenen, wo jemand geköpft wird.

Und, was Legolas und Thranduil betrifft, sehr herzlich sind die nicht zueinander. Leute, die die Geschichte nicht kannten, merken gewöhnlich erst im dritten Film, dass das überhaupt Sohn und Vater sind. Und, typisch elbisch, wie ich gestern mal vermutet habe, ist das genaugenommen auch nicht, wenn ich mal Elrond und Arwen als Vergleich nehme. Es muss also andere Gründe haben.

Aber du hast Recht: Thranduil ist sein Sohn durchaus nicht gleichgültig, das ist deutlich; immerhin macht er sich in der Schlacht eindeutig Sorgen um ihn. Was also ist da los? Ich denke, der Schlüssel dazu steckt in der Geschichte von Legolas'Mutter. Und darüber erfahren wir nur sehr wenig. Exakt wissen wir nur, dass sie tot ist, was ja für eine Elbenfrau schon mal ungewöhnlich ist. Sie ist in Gundabad gestorben (worden), was natürlich noch sehr viel ungewöhnlicher ist. Und Thranduil sagt diesen ominösen Satz, dass sie ihren Sohn geliebt hat, mehr als ihr Leben. Da vermutet man doch jetzt unwillkürlich, dass sie in irgendeiner Form gestorben ist, um das Leben ihres Sohnes zu retten, wie auch immer. - Ja, ich weiß, das ist für die "Hobbit"-Geschichte als Ganzes total belanglos, aber wenn man es schon mal ins Spiel bringt, dann sollte es doch wenigstens zwei oder drei Sätze geben, die den Sachverhalt halbwegs klar machen, das dauert nur Sekunden - ein (ebenfalls für die Handlung überflüssiger)Kriegstroll weniger im Bild, und die Zeit dafür ist da.

Auf diese Art können wir einfach nur vermuten, was da los ist mit Thranduil und Legolas. Tut sich Thranduil möglicherweise deshalb etwas schwer mit diesem Sohn, weil der die Schuld am Tod seiner Frau trägt ( die er ja offenkundig sehr geliebt hat)? Das wäre natürlich vollkommen irrational, denn Legolas kann tatsächlich ja wohl kaum etwas für die Taten seiner Mutter. Aber solche Dinge kommen vor. Es sind Fälle bekannt, wo Frauen bei der Geburt eines Kindes gestorben sind und ihre Kinder überlebt haben, und zuweilen haben sich da die Väter lebenslang schwer getan, zu diesen Kindern eine gute Beziehung aufzubauen, weil sie ihnen halt eben irgendwo doch die Schuld dafür gegeben haben, dass ihre Frau tot ist (wohl wissend, dass das unsinnig ist, natürlich - aber trotzdem). Ich denke, so etwas könnte hinter dieser ziemlich unterkühlten Thranduil-Legolas-Beziehung stecken.

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Turlough

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: athameg]

Ich denke, da könnte was dran sein. Klingt auf jeden Fall irgendwie plausibel.

„One day, it´ll grow. And every time I look at it, I´ll remember.
Remember everything that happened, the good, the bad…
…and how lucky I am that I made it home.“
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Melian1974

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: Turlough]

So in etwa war mein Gedankengang auch schon. In dem Falle paßt Thranduils Benehmen gegenüber Legolas auch dazu.
Was Aragorn am Schwarzen Tor angeht, das ging mir auch etwas gegen den Strich, immerhin war dieses Ekelpaket ein Parlamentär der Gegenseite. Aber es gibt da die deutliche Parallele zu Thranduil: Aragorn tötet Saurons Mund nämlich ebenfalls, nachdem er eine schockierende Nachricht erhalten hat, die vom (vermeintlichen) Tod Frodos. Auch er reagiert wie im Schock, will davon nichts mehr hören, und bringt den Boten zum Schweigen. So gesehen sind sich die beiden Szenen ähnlicher, als ich dachte. Und irgendwie glaube ich auch nicht, dass Aragorn das getan hätte, wenn das Gespräch eine andere Wendung genommen hätte und Frodos Schicksal nicht zur Sprache gekommen wäre.

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athameg

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: Melian1974]

Das stimmt schon, diese beiden Szenen sind bei näherer Betrachtung erstaunlich ähnlich. Sowohl der Ork in Thranduils Hallen als auch Saurons Mund vor dem schwarzen Tor, teilen etwas mit, das für ihren Zuhörer eben ganz einfach nicht zu verkraften ist (und Saurons Mund kann sogar ein Beweisstück vorzeigen für das, was er sagt).. Und da kommt dann jeweils, fast reflexhaft, dieses Töten der Unglücksboten. Aragorn gibt ja ganz klar die Erklärung dazu ab: "Ich glaube es nicht. Ich will's nicht glauben."

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CaraMason

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: Keldorn1]

Keldorn1 schrieb:
Thranduil musste halt im Film als dunkle Seite gezeigt werden, damit Tauriel die helle Seite der Elben repräsentieren konnte. Und Legolas findet zu seiner Kampfgefährtin ins "helle Licht" zurück und entfremdet sich daher von seinem Vater. Das war aber schon in der Nazugszene zu erahnen. Als Thranduil Nazug geköpft hat, was für Legolas völlig unverständlich war. Genauso war es bei Tauriels Verbannung die einen willkürlich unüberlegt handelnden Thranduil als absoluten Despoten zeigt. Alle Szenen aus dem Buch hätte man lässig im Film unterbringen können, vor allem in 3 3 Stundenfilmen. Und noch eine hübsche Lovestory für Kili und Tauriel dazu mit komplettem Abschluss aller Handlungsstränge, schade. Man hat die ganze Spieldauer aller Filme nicht effektiv genutzt.



Oh, ja Tauriel und Legolas sind die Engel schlecht hin, die nur für das Gute kämpfen, aber ihnen fehlt nur noch der Heiligenschein dazu und Thranduil ist natürlich der Böse, der Satan, der Fürst der Hölle, so zu sagen. Aber ehrlich gesagt, hätte ich mir den Teufel aber anders vorgestellt Oder irre ich mich da etwa ?? Soll ich etwa Sam und Dean vorbeischicken, die das Problem dann lösen ???!!!!


Melian1974 schrieb:
Ich kenne Beerdigungen, wo nur die engsten Verwandten geladen wurden, weil die Familie das als sehr persönliche Angelegenheit betrachtet hat und nicht als öffentliches Ereignis. Auch diese Haltung muß man akzeptieren.
Genau wie der eine eine Hochzeit mit 200 Gästen feiert und der andere mit Braut alleine aufs Standesamt geht. Da tickt jeder anders.




Das stimmt Melian. Ich habe schon oft in der Zeitung gelesen, dass eine Beerdigung im engsten Familienkreis stattgefunden hat. Eigentlich ist das sehr viel schöner. Es kommt natürlich auch noch darauf an, in welchem Verhältnis ein Verstorbener zu seinen Nachbarn gelebt hat. Manche Menschen sind ganz dicke mit ihren Nachbarn und die nächsten wiederum nicht.
Meiner Meinung nach handelt es sich bei Thorin um ein Staats-Begräbnis, bei dem auch andere Staatsoberhäupter anwesend sind. oder anwesend sein sollten.

athameg schrieb:
Natürlich ist es, auch schon im Buch, genaugenommen out of character, dass der Elb Thranduil und der Mensch Bard bei dem Begräbnis anwesend sind, aber es hat da eben, wie du schon sagst, eindeutig den Sinn, zu zeigen dass da so etwas wie eine Versöhnung stattfindet. Und diese Buch-Lösung hätte für den Film nicht funktioniert, finde ich. Die setzt nämlich voraus, dass Bard und Thranduil anwesend sind. Wenn's nur einer von beiden ist, fragt man unwillkürlich warum der andere nicht auch da ist. Bard in der Szene, das hätte funktioniert (und tatsächlich ehren Bard und die Menschen von Thal ja tatsächlich den Toten, wenn sie auch nicht anwesend sind). Aber Thranduil, so wie er im Film dargestellt wird, das hätte eben nicht funktioniert. Das hätte ausgesehen wie dieses unsägliche "jemand braucht bloß gestorben zu sein, und sofort finden ihn alle ganz toll". Eine ziemlich schäbige Haltung, und das hätte Thranduil denn doch nicht verdient. Also war es für den Film eine kluge Lösung, sowohl Bard als auch Thranduil wegzulassen (und die Rückgabe von Orcrist Legolas zu überlassen)



Also, meiner Meinung nach wäre es ein Zeichen, eine Geste der Versöhnung gewesen, wenn Thranduil und Bard gemeinsam zu Thorins-Beerdigung eingeladen gewesen wären, um ihm gemeinsam den Arkenstein auf sein Grab zu legen. Ich finde dadurch, dass besonders Thranduil nicht eingeladen wurde zeigt, wie unversöhnlich die Zwerge und wie auch die Elben sind. Es wäre ein ein gutes Zeichen der Versöhnung gewesen, wenn Dain, Thranduil eingeladen hätte und Thranduil dieser Einladung nachgekommen wäre.

^^^^^^Mord Sith Cara Mason==Thranduils Herrin^^^^^^
°°°°°°°°°Fifty Shades of Thranduil and Legolas°°°°°°°°

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^^^^ Lang lebe König Thranduil !! ^^^^
°°°°Aran nin namarie ( Mein König "Thranduil", lebe wohl )°°°°
Thranduil=The greatest Elvenking for ever !?
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KaptainAldarion

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: CaraMason]

CaraMason schrieb:
"Oh, ja Tauriel und Legolas sind die Engel schlecht hin, die nur für das Gute kämpfen, aber ihnen fehlt nur noch der Heiligenschein dazu und Thranduil ist natürlich der Böse, der Satan, der Fürst der Hölle, so zu sagen. Aber ehrlich gesagt, hätte ich mir den Teufel aber anders vorgestellt"



Don't feed the Troll!!

schon vergessen? NICHT aufregen!
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CaraMason

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: KaptainAldarion]

Eigentlich hast du Recht KaptainAldarion !!! Aber manches Mal kann ich einfach nicht anders. Unser Troll und seine Engels-gleiche Tauriel, denn wenn ich so was lese, bekomme ich ein Horn. Noch mehr so Texte von ihm und ich sehe aus wie Darth Moul

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klose

Gefährte

Re: Der Elbenkönig - Thranduil #7 [Re: CaraMason]

Das will ich sehen
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