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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II

NaugrimNogrod

Gefährte

Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II

Hier waren die alten Kommentare zu Harry Potter

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Like gravity, karma is so basic we often don’t even notice it
~~°°~~°°~~°°~~
Und was wir heute nicht gesehn, das ruft uns morgen, fortzugehn
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: NaugrimNogrod]

Vielen Dank! - Irgendwann lerne ich das auch noch selbst, hoffe ich, aber im Moment hab' ich einfach zu viel anderes im Kopf.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: athameg]

Wir hatten schon einmal die Frage, ob das wirklich so langwierig und umständlich ablaufen muss, bis Voldemort endlich Harry in die Finger bekommt und sein Blut in Auferstehungsritual nutzen kann. Natürlich ist dies eine von diesen berühmten "Adler"-Fragen (Warum haben die Adler Frodo nicht einfach zum Schicksalsberg geflogen?) Aber dass oft komplizierte Umwege benutzt werden, wo es doch viel einfacher ginge, einfach, damit die Geschichte interessanter wird, das scheint mir irgendwie Fantasy-typisch zu sein. Und wenn die Fantasy gut geschrieben ist, dann lässt sich ja auch jeweils scheinbar vollkommen logisch begründen, weshalb es eben nicht einfacher geht. Und ich denke, das ist hier auch der Fall. Ich habe es einfach mal ausprobiert.

Also: Wormtail hat diesen winzigen provisorischen Körper für Voldemort erschaffen, mit dem er ihn nach England zurück bringt, aber natürlich will Voldemort wieder einen richtigen Körper haben, der durch das Ritual von Fleisch, Blut und Knochen erschaffen werden soll. Dazu braucht er "das Blut eines Feindes". Nun hat Voldemort ja jede Menge Feinde, aber er will das Blut eines bestimmten Feindes, nämlich Harrys Blut, weil er hofft, dass er danach den auf dem Blut beruhenden Schutzzauber durchbrechen kann, der Harry bisher vor seinen Angriffen schützt. Das ist im Rahmen der Welt, in der diese Geschichte spielt, vollkommen logisch und einsehbar. Aber Harry wird gut bewacht, an ihn heranzukommen und ihn zu kidnappen ist schwierig.

Vor allem zwei Dinge komplizieren das Unternehmen. Erstens: das Ritual muss an einem bestimmten Ort durchgeführt werden, nämlich auf dem Friedhof von Little Hangleton, weil dazu die Knochen von Voldemorts Vater heraufbeschworen werden müssen. Und da Voldemort und Wormtail sich nach dem Mord an Frank Bryce nicht mehr ständig in Little Hangleton aufhalten können, muss der Termin für das Ritual präzise im Voraus geplant werden. Zweite schwerwiegende Komplikation: Voldemort ist in seinem derzeitigen Zustand praktisch einem Schwerbehinderten vergleichbar, er braucht Pflege rund um die Uhr, und er hat sehr wenige Helfer. Da ist nur Wormtail, der mit der Pflege Voldemorts praktisch ausgelastet ist. Und da ist Barty Crouch jun., den Voldemort und Wormtail aus der Gefangenschaft im Haus seines Vaters befreien. Weitere Verbündete gibt es nicht. Natürlich existieren Todesser, die in Freiheit sind und die durchaus an einer neuen Machtergreifung Voldemorts interessiert wären, aber Voldemort nimmt zu keinem von ihnen Kontakt auf; vermutlich geht er davon aus, jegliche Autorität bei ihnen zu verlieren, wenn sie ihn in seinem gegenwärtigen Zustand erleben (bei Wormtail und Crouch,denen es genauso dreckig geht, spielt das nicht solch eine Rolle). Hätte Voldemort ein Dutzend Helfershelfer, dann wäre das Problem, Harry termingerecht zu kidnappen ziemlich leicht lösbar. Aber diese Helfershelfer fehlen eben. Wormtail ist praktisch dafür nicht einsetzbar, weil er Voldemort pflegt, also muss Crouch allein zurecht kommen.

Und dazu muss er in Hogwarts agieren, denn Voldemort nimmt die Verbindung zu Crouch erst unmittelbar vor Schuljahresbeginn wieder auf (jedenfalls definitiv erst nach der Quidditch-WM). Crouch in veränderter Gestalt (als Moody) in Hogwarts einzuschleusen macht also Sinn. Aber weil das von Voldemort geplante Ritual eben doch einiger Vorbereitungen bedarf, muss es einen festen Zeitpunkt geben, an dem Crouch Harry zu Voldemort schickt, und zu diesem Zeitpunkt darf Harrys Verschwinden nicht sofort auffallen, weil das natürlich Nachforschungen auslösen würde, möglicherweise so schnell, dass das Ritual verhindert werden könnte. Wenn Harry aber am Trimagischen Turnier teilnimmt, dann wird es zwangsläufig Zeiträume geben, in denen unkontrollierbar ist, wo er steckt, das ist also der gegebene Moment zum Handeln. Hätte Crouch auch nur einen einzigen weiteren Helfer, er könnte Harry bei der zweiten Turnieraufgabe verschwinden lassen, aber allein kann er es eben nicht, da er als "Moody" anwesend bleiben muss. Also muss er die dritte Aufgabe abwarten, selbst wenn das bedeutet, dass Voldemort ein Dreivierteljahr lang auf seine Auferstehung warten muss.

Die erste Aufgabe übrigens lässt keinerlei Spielraum dafür, Harry zu entführen. Also geht es Crouch hier nur darum, dass Harry diese Aufgebe bewältigt, damit er an den weiteren Aufgeben teilnehmen kann. Deshalb ist "Moody" da so sehr hilfreich mit seinen Tipps.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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NaugrimNogrod

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: athameg]

auf den Gedanken, dass man Harry nicht nur an einem bestimmten Ort, sondern auch zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt braucht, bin ich noch nie gekommen.
Da klingt das Ganze tatsächlich schon ein bisschen logischer, obwohl man natürlich mittels Flohfeuer (keine Ahnung, wie das richtig heißt, das was halt auch Sirius tut) mit Fake-Moody einen anderen Termin hätte ausmachen können.

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Phoenixin

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: athameg]

Ein sehr interessanter und durchdachter Beitrag, athameg!

Voldemort als Schwerbehinderter... Im Grunde hast du Recht. So habe ich es noch nie betrachtet. Vor dem Hintergrund steht Rowling wirklich vor einer Herausforderung. Sie muss glaubwürdig beschreiben, dass ein schwerbehinderter Bösewicht mit nur zwei (offiziell toten) Helfern wieder an die Macht kommt. Dazu braucht es wirklich einen ausgefuchsten Plan. Doch noch zwei Dinge sind von Bedeutung, bei Harry Potter wie im Herrn der Ringe. In beiden Fällen gibt es einen körperlich eingeschränkten Bösen (Voldemort, Sauron), der einen bösen Plan schmiedet, um wieder mehr Einfluss zu bekommen. Für die Umsetzung dieses Planes braucht er Helfer, die ihn unterstützen, sei es aus freien Stücken, Zwang oder Eigennutz. Dahinter steckt der an sich sehr weise Gedanke, dass ein böses Wesen noch keinen großen Schaden anrichten kann. Es braucht Anhänger, Gefolgsleute, um etwas ausrichten zu können.

Doch nicht nur die Menschen, die sich auf "das Böse" einlassen, bringen es wieder an die Macht. Es sind auch "die Guten", die es nicht oder nicht rechtzeitig erkennen und/oder bekämpfen. Dumbledore durchschaut den falschen Moody zunächst nicht, bemerkt nicht, dass Crouch sen. unter dem Imperius-Fluch steht. "Moody" hätte Harry gar nicht ins Turnier schmuggeln können, wäre er rechtzeitig enttarnt worden und "die Guten" hätten den Plan "des Bösen" ganz leicht vereiteln können.

Dass das Ritual Voldemorts eine genaue Logistik erfordert, ist ebenfalls ein wichtiger Gedanke. "Moody" muss sicher sein können, dass das Timing stimmt. Alles muss bereit sein, bevor Harry hinzukommt. Dehalb kann Moody Harry nicht irgendwann zu Voldemort schicken. Ja, Naugrim, es hätte auch ein anderer Termin sein können, aber das Turnier ist auch aus anderen Gründen wichtig.

Rowling kann Charaktere vorstellen, die für die späteren Bücher noch wichtig sein werden (z. B. Fleur, Kimmkorn). Außerdem lernt Harry für die Dritte Aufgabe viele Zauber, die er im Krieg brauchen wird. Und schließlich: Das Turnier beschäftigt Harry während Voldemorts Planungen. In jedem Potter-Band schmiedet eine Person einen Plan mit Harry, der sich erst zum Schluss enthüllt:Tom Riddle will ihn in die Kammer des Schreckens locken, Sirius möchte ihn kennenlernen. Bei Band 1 stimmt es nicht ganz: Voldemort will den Stein der Weisen, Harry kommt hinzu. Doch weil sich der jeweilige geheime Plan immer erst am Ende offenbart, stellt sich die Frage, was Harry den Rest des Romans lang tut. Im Fall von Band vier ist er Turnierteilnehmer...
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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: Phoenixin]

Voldemort hat nur einen Verbündeten auf den er sich wirklich verlassen kann und der alles für ihn tun würde, Crouch jun.
Voldemort weiß, dass Wurmschwanz nur bei ihm bleibt weil dieser keinen anderen Zufluchtsort hat.

Von Bertha Jorkins hat er wichtige Informationen erhalten: Chrouch jun. lebt noch und wird im Haus seines Vaters gefangen gehalten; Mad-Eye Moody wird Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste und in Hogwarts findet das Trimagische Turnier statt.

Aus diesen Informationen schmiedete Voldemort seinen Plan.
Crouch jun. ist dazu fähig den Platz des echten Mad-Eye Moody, mit Hilfe von Vielsafttrank, einzunehmen. Er wird dort das Vertrauen von Dumbledore genießen und hat direkten Kontakt mit Harry Potter und kann ihn beeinflussen und unterstützen. Crouch jun. muss Harry unauffällig bei den Aufgaben beistehen, damit er gut abschneidet.
Bei der letzten Aufgabe im Labyrinth muss Crouch jun. nur noch dafür sorgen, dass Harry als erster beim Pokal ankommt. Diesen Pokal hat Crouch jun. zuvor in einen Portschlüssel verwandelt und so wird Harry aus dem Labyrinth einfach verschwinden.
Crouch jun. muss dann nur noch verhindern, dass Harrys verschwinden zu schnell entdeckt wird, was nicht allzu schwer sein wird.
Als Moody wird er danach bei der Suche nach Harry sicher auch eine Rolle spielen und kann dadurch einen schnellen Erfolg verhindern.
Das Datum der dritten Aufgabe des Trimagischen Turniers ist auch der Termin für Voldemorts Rückkehr. Da auch ungefähr die Uhrzeit bekannt ist, kann alles pünktlich für das Ritual hergerichtet werden.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: Eiliane]

Stimmt, da ist tatsächlich ein Unterschied zwischen Voldemorts Verbündeten: Crouch ist wirklich emotional engagiert, er ist total fasziniert von Voldemort, und Wormtail macht nur eher widerwillig mit, weil er keine andere Möglichkeit zum Überleben hat. Ich vermute allerdings, dass Voldemort dieser Unterschied ziemlich gleichgültig ist: beide machen mit, das ist die Hauptsache, ihre Motive sind ihm vermutlich vollkommen egal.

@ Naugrim

"Flohfeuer" ist zwar vermutlich nicht der korrekte Ausdruck, aber es ist offensichtlich, was du meinst: man streut Flohpulver ins Feuer, hält seinen Kopf in die Flammen, nennt eine Adresse, und der Kopf wird dann dort im Kamin sichtbar und kann sich mit den Leuten dort unterhalten; so hat sich bisher Amos Diggory mit Arthur Weasley unterhalten und Sirius Black mit Harry. Und ich nehme an, dass auch Wormtail und Crouch sich gelegentlich auf diese Weise absprechen, denn dass da monatelang keinerlei Absprache erfolgt, ist mehr als unwahrscheinlich. Und das wäre sehr leicht durchführbar, wenn Crouch den nicht irgendwie überwachten Kamin in seinem Lehrerquartier in Hogwarts benutzt und Wormtail den ebenfalls nicht überwachten Kamin im Hause Crouch. Ich hatte schon mal überlegt, ob Crouch und Wormtail sich per Eule verständigen, aber dies hier ist eigentlich sehr viel wahrscheinlicher.

@ Phoenixin

Die Idee eines Superbösewichts, der körperlich nicht einmal existiert, finde ich eigentlich schon sehr faszinierend. Und natürlich ist da Sauron aus "Herr der Ringe" das Vorbild. Voldemort existiert ja während der drei ersten Bände überhaupt nicht körperlich, und in Band 4 hat er bis kurz vor Schluss auch nur diesen extrem provisorischen winzigen Körper, den Wormtail erschaffen hat. Diese unkörperlichen Bösewichte machen eins sehr deutlich: das Böse hat nur dann Macht, wenn es Helfer findet. Ohne Helfer wäre Sauron ebenso vollkommen hilflos wie Voldemort. Und es gibt da noch eine sehr interessante Parallele: der "Eine Ring" funktioniert im Grunde genau so wie ein Horcrux. In ihm liegt so viel von Saurons Wesen, dass sein Überleben an den Ring gebunden ist. Wenn der Ring vernichtet wird, dann endet auch Saurons Existenz.

Und: der "Eine Ring" beeinflusst ja seinen jeweiligen Träger, und zwar nicht in positiver Weise. Nicht alle Ringträger sind gleich anfällig dafür, aber Gollum und zeitweise auch Frodo reagieren da schon extrem aggressiv. Es lohnt sich, das einmal damit zu vergleichen, wie in Band 7 Harry und vor allem Ron auf das Horcrux-Medaillon reagieren.

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Hisimir

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: athameg]

athameg schrieb:

@ Naugrim

"Flohfeuer" ist zwar vermutlich nicht der korrekte Ausdruck, aber es ist offensichtlich, was du meinst: man streut Flohpulver ins Feuer, hält seinen Kopf in die Flammen, nennt eine Adresse, und der Kopf wird dann dort im Kamin sichtbar und kann sich mit den Leuten dort unterhalten; so hat sich bisher Amos Diggory mit Arthur Weasley unterhalten und Sirius Black mit Harry. Und ich nehme an, dass auch Wormtail und Crouch sich gelegentlich auf diese Weise absprechen, denn dass da monatelang keinerlei Absprache erfolgt, ist mehr als unwahrscheinlich. Und das wäre sehr leicht durchführbar, wenn Crouch den nicht irgendwie überwachten Kamin in seinem Lehrerquartier in Hogwarts benutzt und Wormtail den ebenfalls nicht überwachten Kamin im Hause Crouch. Ich hatte schon mal überlegt, ob Crouch und Wormtail sich per Eule verständigen, aber dies hier ist eigentlich sehr viel wahrscheinlicher.




Eine weitere Kommunikationsmöglichkeit, die vermutlich nicht all zu auffällig wäre, ist mittels Patroni. Moody, bzw Crouch junior ist ein fähiger Magier und kann sicher einen beschwören und sich so mit Wurmschwanz absprechen.

Ehre das Gimp!
Kugelsicherer Pfadpfinder ~~ 아미
화이팅
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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: Hisimir]

Hisimir schrieb:
athameg schrieb:

@ Naugrim

"Flohfeuer" ist zwar vermutlich nicht der korrekte Ausdruck, aber es ist offensichtlich, was du meinst: man streut Flohpulver ins Feuer, hält seinen Kopf in die Flammen, nennt eine Adresse, und der Kopf wird dann dort im Kamin sichtbar und kann sich mit den Leuten dort unterhalten; so hat sich bisher Amos Diggory mit Arthur Weasley unterhalten und Sirius Black mit Harry. Und ich nehme an, dass auch Wormtail und Crouch sich gelegentlich auf diese Weise absprechen, denn dass da monatelang keinerlei Absprache erfolgt, ist mehr als unwahrscheinlich. Und das wäre sehr leicht durchführbar, wenn Crouch den nicht irgendwie überwachten Kamin in seinem Lehrerquartier in Hogwarts benutzt und Wormtail den ebenfalls nicht überwachten Kamin im Hause Crouch. Ich hatte schon mal überlegt, ob Crouch und Wormtail sich per Eule verständigen, aber dies hier ist eigentlich sehr viel wahrscheinlicher.




Eine weitere Kommunikationsmöglichkeit, die vermutlich nicht all zu auffällig wäre, ist mittels Patroni. Moody, bzw Crouch junior ist ein fähiger Magier und kann sicher einen beschwören und sich so mit Wurmschwanz absprechen.

Das ist ja auch die Methode, die der Orden benutzt, weil sie als einzige nicht abgefangen bzw. verfolgt werden kann (also in keine Richtung).

Gruß, Thilo.

Never take your liberty for granted, and be careful whom you vote for because it may be the last election you'll ever have.
-- Garry Kasparov

Terroristen sind NIEMALS Gläubige. Terroristen sind IMMER kranke Arschlöcher!
-- Ralf Ruthe
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 Thread II [Re: mohrchen]

Stimmt, Patroni werden dann auch vom Orden benutzt, weil sie eben auf keinerlei Weise abgefangen oder verfolgt werden können, und das ist natürlich ein riesiger Vorteil. Und sicher kann ein fähiger Zauberer wie Crouch jun. auf diese Weise eine Nachricht an Wormtail schicken, beispielsweise, besonders dann, wenn gerade kein Kamin in der Nähe ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er genau das während der dritten Turnieraufgabe tut. - Allerdings haben Patroni einen Nachteil: sie können offenbar nur Nachrichten überbringen, aber man kann mit ihnen keinen direkten Dialog führen; man kann dann höchstens seinerseits seinen Patronus mit einer Antwort losschicken. Da kann je nach Situation ein Gespräch per Kaminfeuer schon mal effektiver sein.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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