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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Bibliothek » Buchbesprechung Harry Potter, Band 4

athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Hisimir]

Stimmt, natürlich. Im Grunde interessiert sich Hermione überhaupt nicht für Quidditch, sie schaut sich das nur an, weil halt all ihre Freunde Fans sind (schönes Beispiel, gerade in diesem Buch: der "Wanzki-Stuss" in der deutschen Übersetzung). - Und, das ist normal, denke ich, auch bei ausgesprochenen Hochbegabungen: niemand interessiert sich für alles, er hat immer auch Dinge, die ihn eben überhaupt nicht interessieren und über die er dann eben auch nicht viel weiß. Besonders dann, wenn jemand - wie Hermione - erst vierzehn ist, da ist das ja eben auch einfach ein Zeitproblem, mit wie vielen Dingen sie sich schon befasst haben kann.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

Völlig klar, aber das Wissen um Kopfverletzungen hat ja nichts mit Quidditch an sich zu tun.

Gruß, Thilo.

Never take your liberty for granted, and be careful whom you vote for because it may be the last election you'll ever have.
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Terroristen sind NIEMALS Gläubige. Terroristen sind IMMER kranke Arschlöcher!
-- Ralf Ruthe
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: mohrchen]

Natürlich hat es das nicht. Das hat nicht mal was mit Magie zu tun. Und es wäre nicht mal überraschend, wenn Hermione (deren Eltern ja nun mal Ärzte sind) da irgendwie ein gewisse Vorstellung davon hätte. Aber offenbar hat sie die erstens nicht, und zweitens ist für sie der ideelle Wert ("er ist ja so mutig") scheinbar wirklich wichtiger als die Tatsachen. Eine Angelegenheit übrigens, die uns gerade bei Hermione in diesem Band noch öfter begegnen wird. Und das ist vielleicht gar nicht mal so schlecht. Immerhin verhindert es, dass Hermione zur Idealfigur wird, die immer alles besser weiß und kann.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Sarwen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

Als die Veelas im Kampf mit den Leprechans,ihre schöne Gestalt in form von Vögeln werden.
Musste ich an Fleur Delacours Hochzeitskleid denken,das am Rock Federn hatte und am Oberteil zwei schwarze Vögel.
Immerhin ist Fleur,Viertel-Veela.

Nin o Chithaeglir,lasto beth daer:
Rimmo nin Bruigen dan in Ulaer!
Nin o Chithaeglir,lasto bethe daer:
Rimmo nin Bruinen dan in Ulaer! ~ Arwen
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Sarwen]

Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, dann meinst du das Hochzeitskleid aus dem Film. In den Filmen wird zwar niemals darauf hingewiesen, dass Fleur eine Viertel-Veela ist, aber offenbar hat da jemand sich doch daran erinnert und das zur Gestaltung des Hochzeitskleides benutzt. Was ich eine ziemlich gute Idee finde.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Sarwen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

Ja,das Hochzeitskleid aus dem Film.
Fand es auch,das es eine gute Idee war mit Fleurs Hochzeitskleid.

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Geändert durch Sarwen (14.12.2017 21:50)

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mohrchen

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

athameg schrieb:
zweitens ist für sie der ideelle Wert ("er ist ja so mutig") scheinbar wirklich wichtiger als die Tatsachen. Eine Angelegenheit übrigens, die uns gerade bei Hermione in diesem Band noch öfter begegnen wird. Und das ist vielleicht gar nicht mal so schlecht. Immerhin verhindert es, dass Hermione zur Idealfigur wird, die immer alles besser weiß und kann.

Guter Punkt, da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht!

Gruß, Thilo.

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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: mohrchen]

Um noch mal auf Fleurs etwas merkwürdiges Hochzeitskleid zurückzukommen: natürlich ist das auf die Viertel-Veela abgestimmt, und das gefällt mir sehr gut.

Und, vielleicht in diesem Zusammenhang ganz interessant, zumal uns ja eben die Veela noch öfter begegnen werden: was sind das eigentlich für Leute? - Und, vorab, ganz herzlichen Dank an die beiden Kennerinnen der slawischen Mythologie, denen ich die meisten der Informationen hier verdanke!

Also: die Verehrung der vier Elemente (Wasser, Feuer, Luft und Erde) hat es überall im vorchristlichen Europa gegeben und damit eben auch die Verehrung der Elementargeister, die diese Elemente bewohnen. Die Leprechauns zum Beispiel sind,ebenso wie die Kobolde, Elementargeister der Erde. In der slawischen Mythologie sind die Vilen oder Vily und die Rusalken Elementargeister des Wassers. Die Rusalken sind ertrunkene Jungfrauen oder von Wassermännern geraubte Frauen, die nachts an Land gehen und tanzen, und ihnen zu begegnen ist eine ziemlich gefährliche Sache. Die Vily haben die Gestalt schöner Mädchen. Auch sie haben ihre Tanzplätze im Wald, dort wachsen die Pilze ringförmig, und diese Tanzplätze zu betreten ist gefährlich und kann Unglück bringen (in Deutschland nennt man diese Kreise "Hexenringe" oder "Hexentanzplätze", und sie entstehen einfach durch die Art, wie Pilzpflanzen sich ausbreiten). Die Vily können sich in Tiere verwandeln (Schwäne, Pferde, Wölfe). Vily haben Heilkräfte und können in die Zukunft sehen. Normalerweise vertragen sich die Vily gut mit den Menschen, aber wenn man sie beleidigt, können sie sehr ungemütlich werden. Hochzeiten zwischen Vily und Menschen kommen vor. In Bulgarien wurde früher zu Pfingsten das Samovila-Fest zu Ehren der Vila gefeiert, insofern bieten sich die Vila als Maskottchen der bulgarischen Mannschaft ja irgendwie an.

In Westeuropa begegnen uns die Vily zwar nicht in der Volksmythologie, wohl aber gar nicht so selten auf der Theaterbühne. Wahrscheinlich bekanntestes Beispiel: "Giselle", ein Ballett aus dem 19. Jahrhundert mit der Musik von Adolphe Adam und einer Handlung, die auf einem Text von Heinrich Heine beruht. Hier sind die "Wili" Untote, vor der Hochzeit gestorbene Mädchen, die nachts aus ihren Gräbern steigen um im Wald zu tanzen; wenn ein Mann sie erblickt, dann muss er mit ihnen tanzen, bis er vor Erschöpfung tot umfällt. Und in Lehárs Operette "Die lustige Witwe", gibt es das Vilja-Lied, ein früher sehr populäres Pseudo-Volkslied: "Es lebt' eine Vilja, ein Waldmägdelein, ein Jäger erschaut' sie im Felsengestein..." Und er reagiert sehr ähnlich wie die Männer bei der Quidditch-WM: "Dem Burschen, dem wurde so eigen zu Sinn, er schaute und schaut' auf das Waldmägdlein hin." Und so weiter, siehe Quidditch-WM.

Früher suchten die Hexen ihre Alraunen unterm Galgen, heute suchen sie sie im Internet. "Die Welt ist im Wandel", in der Tat.
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Eiliane

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: athameg]

Ludo Bagman hat Arthur Weasley zehn Karten für Plätze in der Ehrenloge besorgt. Ob Arthur überhaupt etwas dafür bezahlt hat erfahren wir nicht.
Als Leiter der Abteilung für Magische Spiele und Sportarten stehen Bagman sicher einige Freikarten zur Verfügung. Arthur muss Ludo schon öfter aus der Patsche geholfen haben, wenn dieser ihm die Karten kostenlos oder zu einem sehr niedrigen Preis überlassen hat.

In der Ehrenloge sitzt eine Elfe, Harry glaubt zuerst es ist Dobby. Es ist die Hauselfe von Barty Crouch, Winky kennt Dobby und wir erfahren von ihr, wie es ihm geht.
Winky ist nicht begeistert darüber, dass Dobby frei ist, er treibt sich überall herum und will sein Leben genießen. Er findet keine neue Anstellung, weil er zu hohe Ansprüche stellt, er will für seine Arbeit bezahlt werden.
Ihn Winkys Augen ist er eine Schande für alle Hauselfen. Hauselfen sollen keinen Spaß haben, sie sollen tun was man ihnen befiehlt.
Ihr Meister hat sie hier heraufgeschickt um einen Platz für ihn zu besetzen und obwohl sie Angst vor der Höhe hat gehorcht sie, denn Winky ist eine gute Hauselfe.

Das Quidditchspiel wird sehr hart und auch unfair gespielt – Schiedsrichter ablenken. Die irische Mannschaft liegt weit vorne als Viktor Krum den Schnatz fängt. Die irische Mannschaft gewinnt, aber nur knapp.

Irland gewinnt und Viktor Krum fängt den Schatz, genau so haben die Zwillinge gewettet.
Nun wollen sie von Ludo Bagman ihren Gewinn haben.
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athameg

Gefährte

Re: Buchbesprechung Harry Potter, Band 4 [Re: Eiliane]

Doch, das wüsste ich auch gern: sicherlich stehen Ludo Bagman da eine Reihe von Freikarten zu, aber was in aller Welt hat Arthur Weasley getan, dass er diese zehn Karten kostenlos oder doch zumindest zu einem für ihn bezahlbaren Preis bekommen hat?

Und, ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, wie absolut unglaubhaft Winkys Geschichte ist, mit der sie ihre Anwesenheit erklärt? Und damit meine ich gar nicht einmal, dass da ein Platz für Mr Crouch freigehalten wird und er dann nachher gar nicht erscheint; dafür könnte es durchaus eine Erklärung geben. Schließlich ist Crouch heftig mit der Organisation dieser ganzen riesigen Veranstaltung beschäftigt, und es ist durchaus vorstellbar, dass er zwar gern das Spiel sehen würde, dass er aber durch irgendwelche organisatorischen Probleme daran gehindert wird, zumal das Spiel ja offenbar nicht sehr lange dauert. Aber, wieso muss man einen Platz für ihn freihalten? Es gibt ja offenbar Eintrittskarten, und selbst falls die unwahrscheinlicherweise nicht nummeriert sein sollten, so sind sie doch sicherlich immer noch abgezählt. Also gibt es mit Sicherheit einen Platz für Mr. Crouch, wenn er eine Eintrittskarte hat, und er brauchte nicht seine Hauselfe da öffentlich in Erscheinung treten lassen, was ja doch wohl ziemlich unüblich ist. Und, außerdem: es geht nicht nur um einen Platz, sondern offenbar um zwei. Denn zwischen dem Platz, auf dem Winky sitzt, und dem Ende der Sitzreihe an der Logenbrüstung bleibt ja ein weiterer Platz scheinbar frei. Wieso hat Crouch, der doch alleinstehend ist, gleich zwei Eintrittskarten gebraucht? - Na gut, wer die Fortsetzung der Geschichte kennt, weiß natürlich warum. Aber Winkys Geschichte ist halt so unglaubhaft, dass da nun eigentlich jeder merken müsste, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt.

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